Trotz Corona geht es wieder rund auf dem Balkan
Trotz der andauernden Ausnahmesituation mit Corona rollt nun das runde Leder wieder auf dem Balkan. Leider haben zwei Trainer nach Abschluss der vergangenen Saison der Liga den Rücken zugewandt, aber man darf doch hoffen, dass die nunmehr trainerlosen Vereine bald wieder tatkräftige Unterstützung bekommen, damit keine Langeweile aufkommt.
Sarajevo ist zumindest coronafrei in das neue Jahr gestartet und der Trainer Baltic78 freut sich auf eine spannende Saison mit vielen Toren, tollen Fans und einem spannenden Rennen um Ligaführung und um den Pokal.
Frei nach Sepp Herberger: "Nach der Saison ist vor der Saison".
In diesem Sinne also Sport frei und allen Beteiligten eine interessante und sportliche Saison! Mehr als die Mannschaft trainieren kann man nicht,nun liegt es also an den Jungs von FK Sarajevo,wie sie sich im laufenden Spielbetrieb präsentieren.
Start!
Nun also rollt der Ball wieder,wenn auch vor leeren Rängen.
Die ersten drei Spiele liegen hinter Sarajevo,und es war durchaus nicht der schlechteste Start,den die Mannschaft von Baltic78 hinlegte. Gegen Belgrad gelang ein 4:0 Sieg, der unverhofft so hoch ausgefallen war und das, obwohl die serbischen Fans nach dem Weggang ihres bisherigen Trainers ihre Mannschaft umso frenetischer angefeuert hatten. Vier zu null also das Ergebnis nach 90 Minuten, soweit so gut. Dem ersten Sieg folgte alsbald die erste Niederlage, als sich Bukarest Zuhause in Rumänien seinerseits mit 3:0 sich nach der regulären Spielzeit von Sarajevo trennte. Das war so nicht geplant und versetzte dem Team von Baltic78 einen Dämpfer,der sich im nächsten Spiel gegen Cluj widerspiegelte. Beinahe hätte es nur zu einem 2:2 Unentschieden gereicht und um ein Haar hätte Cluj das Spiel in der zweiten Halbzeit noch zu seinen Gunsten drehen können, aber Sarajevo behielt in den Schlussminuten die Nerven und erzielte den Treffer zum 3:2 Endstand. Ein auf und ab also, und es darf mit Spannung auf die nächsten Partien geschaut werden. Immerhin konnte sich Sarajevo am Ende des ersten ZAT von Platz sieben auf den dritten Rang schieben.
Hart erkämpft an die Tabellenspitze
Der zweite ZAT dieser Saison hatte es in sich. Nur einmal spielte Sarajevo vor heimischer Kulisse und konnte hier gegen Sofia einen knappen 3:2 Sieg einfahren. Es war ein hart umkämpftes Spiel, bei dem Sofia zweimal in Führung gehen konnte. Zwar gelang nach einer Weile der Ausgleich, jedoch stand die Partie bis kurz vor Spielende auf Messers Schneide. Sofia hatte den Siegtreffer schon auf dem Fuß, aber dann gelang ein schneller Konter, an dessen Ende kurz vor Abpfiff der Siegtreffer gelang. Nervenkitzel pur auch bei den beiden Auswärtsspielen. Gleich am ersten Spieltag müsste Sarajevo nach Kroatien reisen, wo es nach einem harten Spiel am Ende 3:1 für die Gäste stand. Woran es lag,dass nach dem Ausgleich kurz vor der Halbzeitpause in kurzer Zeit noch zwei weitere Tore erzielt werden konnten können sich der weder der Trainer noch die Mannschaft so recht erklären. Viel Glück und eine zumindest an diesem Tag bessere Kondition könnte einen Anteil daran gehabt haben.
Am letzten Spieltag ging die Reise dann nach Rumänien,wo gegen Bukarest ein 2:0 Auswärtssiege eingefahren werden konnte. Auch dies war ein Arbeitssieg gegen ein Team, das sich erbittert wehrte. Und nur der gut aufgestellten Abwehr und der Erfahrung des Torhüters ist es zu verdanken gewesen, dass das eigene Netz sauber gehalten werden konnte. Im Gegenzug gelang es,die gegnerische Abwehr zu unterlaufen und zwei Treffer setzen zu können.
Fazit: manchmal mehr Krampf als Kampf, aber am Ende stehen 9 glücklich erkämpfte Punkte.
Durchwachsener Spieltag
Jedem Höhenflug folgt immer auch -zumindest in vielen Fällen- auch ein Dämpfer. Nachdem am letzten Spieltag schon der Vorsprung von FK Sarajevo zu den Verfolgern schon um einiges geschmolzen war folgte nun im vergangenen Spieltag nur ein Heimsieg gegen Bukarest. Ansonsten konnten nur Niederlagen verbucht werden. In beiden Fällen knapp, aber doch entscheidend, um Sarajevo von der Tabellenspitze zu verdrängen. So kann es nicht es weitergehen, so der Trainer, Baltic78. Noch sind wir ja in der Hinrunde und noch ist alles offen im Rennen um die Tabellenspitze und die Meisterschaft. Es ist ärgerlich,dass gerade von den beiden Vereinen,die derzeit mit Interimstrainern arbeiten müssen, zwei so bittere Niederlagen eingesteckt werden mussten, auch im Hinblick auf die Situation,das das Verfolgerfeld sich ja doch auch auf erfahrene Trainer mit guter Manpower in ihren jeweiligen Teams gut aufgestellt zeigt.
Böses Erwachen....
Böses Erwachen für den FK Sarajevo. Lag man nach den ersten Spieltagen noch in Führung und dann sogar auf dem ersten Tabellenplatz,so ist nach dem letzten Spieltag Ernüchterung eingetreten. Leider hat man die sportliche Form nicht halten können, aber angesichts der starken Konkurrenz und der zusätzlichen Belastungen durch die Spiele im EC istdas ja auch kein Wunder. Nun also heißt es Zähne zusammenbeißen und nach vorn schauen. Die nächsten Spieltage sind erwartungsgemäß hart, und es steht ja auch noch die Rückrunde auf dem Programm. Und mit den beiden neuen Trainern in der Liga wird es zweifelsohne nicht einfacher, Punkte heraus zu spielen. Aber noch dauert ein Spiel 90 Minuten und in diesem Sinne geben wir nicht auf.
Erster gelungener Zat
Dinamo Bukarest dümpelt wie in der letzten Sasion schon im nirgenwo herum . Am letzten Spieltag konnten wir unser Heimspiel gegen VFR Cluj nach guter zweiter Hälfte mit drei zu eins gewinnen ,zur Halbzeit lagen wir noch mitnull zu eins hinten . In einem Torreichen Spiel beim Tabellenführer Dinamo Zagreb gelangen uns fünf Tore ,doch es reichte nicht zum Sieg und wir musten uns nach guter Leistung mit einem Remi zufrieden geben . Hoffentlich haben wir nicht so viel Kraft vergeudet , zum nächsten Heimspiel kam Levski Sofia . War die erste Hälfte noch ausgeglichen ,so spielte sich das Geschehen in der zweiten Hälfte ausschließ.lich in der Hälfte der Gäste ab und wir konnten die in einen drei zu null Sieg umsetzten .Wo geht der Weg von Dinamo Bukarest in dieser Saison hin ?
Sieg im Derby
Stadtderby und das mitten in der Pandemie , also ohne Zuschauer ,das ist nicht schön . Trotzdem bekamen die Zuschauer am Fernseher ein tolles Spiel geboten und reichlich Tore .In der Ausgeglichenen ersten Hälfte schoßen beide Teams ein Tor und so gings in die Kabine . In der zweiten Hälfte fanden die Gastgeber zunächst besser in die Partie und gingen verdient in Führung , doch unsere Mannschaft schüttelte sich und nahm das Heft des Handelns in ihre Hände und berannte das Tor der Gastgeber .Es ergaben sich viele Chancen und die nutzen sie drei mal zum Endstand von vier zu zwei Toren für Dinamo Bukarest . Im zweiten Spiel hatten wir Schachjor Donetzk ,es war ein ausgeglichenes Spiel wobei wir das Glücklicher Team waren denn unsgelang in der Schlußphase der entscheidente Treffer zum eins zu null und damit drei wichtige Punkte. Im anschliesenden Spiel bei
CSKA Sofia verloren wir glatt mit vier zu null .
Wolles Stuhl wackelt
Bei Dinamo Bukarest scheint in dieser Saison noch wenig zugehen , imBalkan Cup ausgeschieden ,in der Meisterschaft hängt man im unteren Drittel fest und im Europa Cup sieht es auch nicht gut aus und die Spatzen pfeifen es von den Dächern , Wolles Stuhl wackelt bedenklich . Bisher schaffte es Wolle immer wieder sich für das Internationale Geschäft zu qualifizieren ,doch diese Saison sieht es düster aus.Mal sehen was die oberen Herren in ihr Krisensitzung verabschieden . Trainer Wolle konzentriert sich auf seine Mannschaft die 100 % hinter ihm steht . Am letzten Zat gab es zwei Auswärtsniederlagen bei Dinamo Zagreb mit 3:0 und im Stadtderby bei Steuka Bukarest .Lediglich das Heimspiel konnte gegen Roter Stern Belgrad gewonnen werden . Die nächsten Spiele sollten zumindest die Heimspiele gewonnen werden .
Dranbleiben...
...an der Tabellenspitze. Das ist das Motto von FK Sarajevo. Nach dem letzten, sehr unbefriedigend verlaufenden Spieltag konnten durch zwei Siege und eine leider unglückliche Niederlage immerhin 6 Punkte geholt werden und der Anschluss an die oberen Plätze gewahrt werden. Die Niederlage gegen Schachtjor Donezk war mit dem Siegtreffer für den Gastgeber in den letzten Spielminuten sehr ärgerlich für die Mannschaft, aber sie bewies Moral und so gelang im nächsten Spiel ein deutlicher Sieg gegen Dinamo Zagreb. Im letzten Spiel dieses ZAT konnte noch ein glücklicher und knapper Sieg gegen Roter Stern Belgrad herausgeholt werden.
Alles in allem eine Bilanz die den Trainer Baltic78 Hoffnung gibt, den dritten Tabellenplatz weiter verteidigen zu können.
Die letzten Spiele kommen
Kurz vor Ende der Rückrunde hat sich FK Sarajevo wieder auf en zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet und nun ist es natürlich sehr spannend,wie die nächsten Spiele ausgehen werden. Noch ist alles offen, und noch geht Sicherung des Ergebnisses vor allen anderen Belangen. Die Gegner sind noch immer gefährlich und dürfen keinesfalls unterschätzt werden,so Baltic78 in der lokalen Sportpresse. Und gerade in den heutigen Zeiten ist es wichtig,konstant zumindest den Status quo zu wahren und sich nun nicht auf dünnes Eis zu begeben. Aber wie heißt es so schön: nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
Dies hatte man bei dem Aus im Pokal gesehen. Früh über das Weiterkommen gefreut und dann leider doch ausgeschieden. Sehr schade,aber dann versuchen wir es in der nächsten Saison erneut, so der Trainer nach dem letzten Pokalspiel.
Überraschung in Sarajevo
Iznenađenje - Überraschung! Die Fans von FK Sarajevo trauten ihren Augen nicht! War der Stadtclub tatsächlich im vorletzten ZAT wieder auf dem ersten Tabellenplatz gelandet? Ungläubige Blicke wohin das Auge auch schaut. Sei es in der Zeitung,sei es in den Gesichtern der Fans. Im ersten Heimspiel gegen CFR Cluj konnte man einen unerwarteten 2:0 Sieg einfahren. Nach einem langen Ringen ist es da gelungen, zum Ende der ersten Halbzeit den Führungstreffer zu erzielen und in den letzten Spielminuten konnte dann mit dem 2:0 der Deckel draufgemacht werden. Im nächsten Heimspiel allerdings kam CSKA Sofia zu Besuch, und anscheinend hatten die Burschen doch noch mehr Kraftreserven als der Gastgeber. 1:2 stand es in der Halbzeit bereits für die Gäste, die sich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden gaben. Zwar gelang ein zwischenzeitlicher Ausgleich, jedoch wurde dieser Zwischenstand durch zwei gut platzierte Treffer in der 67.und 82. Minute neutralisiert. Immerhin konnte das Team noch einen 2:1 -Auswärtssieg gegen Levski Sofia verbuchen und somit insgesamt 6 Punkte herausholen. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Das mußte auch FK Sarajevo bitter erfahren. Nachdem man bereits aus dem EC ausgeschieden war kam es auch im Pokal hier auf dem Balkan zu einer bitteren,weil sehr knappen Entscheidung gegen Vasas Budapest. Nur ein Tor Unterschied war es,das das Aus auch hier besiegelte.
Endspurt
Nach dem sich die Vereinsführung dazu entschlossen hat weiter mit Trainer Wolle zuarbeiten ist das Thema mal abgearbeitet . In der Meisterschaft sieht es nicht so gut aus, ist man doch am letzten Zat vom fünften auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht . Das erste Auswärtsspiel verloren wir Klang und Sanglos mit null zu vier beim
CSKA Sofia . Im Heimspiel gegen
Levski Sofia zeigten wir eine viel bessere Leistung und konnten mit zwei zu null gewinnen . Beim Tabellenführer
Schachtjor Donetzk zeigten wir uns weiter verbessert ,lagen aber zur Pause mit zwei zu eins zurück .In der zweiten Hälfte drängten wir die Gastgeber weit in ihre Hälfte zurück undkonnten in der 60. Minute den Ausgleich erzielen . Nun ging es hin und her ,Chancen hatten beide Teams doch uns gelang der Treffer zur drei zu zwei Führung . Die Schlußphase wurde eingeleutet und die Gastgeber erspielten sich einige Chancen.In der Nachspielzeit gelang ihnen der Ausgleichstreffer . Nun treffen wir am letzten Zat auf
Dinamo Zagreb zu Hause,reisen zu Roter Stern Belgrad und haben am letzten Spieltag ein derby gegen Steuka Bukarest , mal schauen was wir noch erreichen können .
Versöhnliches Ende der Saison
In Sarajevo waren die Gesichter nach dem Ausscheiden im Pokal ziemlich lang, und es sah damals auch nicht danach aus,als ob man in der aktuellen Saison überhaupt noch einmal Boden unter die Füße und überhaupt Tuchfühlung zur Tabellenspitze haben würde. Umso größer ist nach der Aufholjagd in den letzten Spieltagen nun die Freude und Begeisterung über den doch überraschenden Gewinn der Meisterschaft der Balkan-Liga. Niemand hatte noch zu Beginn der Rückrunde damit gerechnet,dass Sarajevo wieder hatte nach oben kommen können,am wenigsten der Trainer,Baltic78. Umso mehr wird nun gefeiert, aber es ist nicht vergessen,dass die Gegner stark waren und es durchaus nicht so vorhersehbar war. Ganz im Gegenteil, die starke Konkurrenz von Schachtjor Donezk war eine dauerhafte Bedrohung ebenso wie die ungarischen Gegner von Vasas Budapest oder auch die rumänischen Kollegen,nicht zu vergessen die alte,neue Rivalität zum serbischen Nachbarn. Zum Abschluss dieser Saison möchten daher Mannschaft und Trainer von FK Sarajevo allen Gegnern ihren Respekt zollen.