Jagd auf Roter Stern Belgrad
Nun ist Lebemann und Enfant Terrible Dimitry Utschkov also doch nach Serbien zurückgekehrt. Vor dem Saisonende war gemunkelt worden, dass der Russe aufgrund seines angespannten Verhältnisses zum Vereinspräsidenten (und dessen Sohn) wohl demnächst stempeln würde gehen müssen. Doch der Pokalsieg und der darauf folgende Zuspruch durch die Fans scheinen ein Umdenken im Club bewirkt zu haben. Auf diese Weise kann sich Onkel Dimitry eine weitere Spielzeit über Slibowitz und schene Mädchen freuen, auch wenn naturgemäß die Aufgabe angesichts der namhaften Konkurrenz nicht leichter werden wird. Leider hat Champion Vardar Skopje seinen Übungsleiter in der Sommerpause verloren, so dass der Balkanmeister nun sein Glück in der Liga mittels künstlichem Beistand versuchen muss. Onkel Dimitry hat die persönliche Hürde für das Bestreiten einer erfolgreichen Saison von Roter Stern erneut geschickt tief gelegt: "Kann versprechen, dass wir schaffen auch diese Jahr, dass bleiben wieder vor Lokalrivale Partizan. Daran ich mich lasse messen von Fans."
Der serbische Patient
Da muss wohl doch eines der zahlreichen Cevapcici oder eines der zum Herunterspülen genutzten Kaltgetränke schlecht geworden sein. Jedenfalls heißt es für Roter-Stern-Coach und Enfant Terrible Dimitry Utschkov momentan statt Trainingsplatz nur heimische Federkernmatratze. Das allein wäre nicht so schlimm, doch als Konsequenz bedeutet es natürlich auch Zwieback statt Zwetlana, Kamille statt Camilla oder Stilles Wasser statt Silky Wanda. Dabei hatte der Coach des serbischen Hauptstadtclubs am Wochenende nur ein wenig feiern wollen. Schließlich muss man die Feste ja zelebrieren so wie sie fallen. Denn es könnte ja sein, dass die gegenwärtige Tabellenführung in der Balkan League nur ein flüchtiger Traum ist, aus dem man schon bald mit voller Blase und Mundgeruch wieder erwacht. Vielleicht wäre dann aber zumindest dieses seltsame Gefühl im Magen endlich Vergangenheit.
Dinamo mit ordentlichem Start
in die neue Saison . Die Jagt auf den ersten Tabellenführer ,so schrieb es unser Kollege , ist eröffnet . Roter Stern Belgrad konnte seine zwei Heimspiele knapp mit eins zu null gewinnen Vasas Budapest und wir mussten auch eine bitter null zu eins Niederlage hinnehmen . Wir konnten unsere zwei Heimspiele klar mit drei bzw vier zu null gewinnen gegen CFR Cluj und Schachtjor Donezkt . Damit stehen wir auf dem zweiten Platz . Der nächste Spieltag wird hart , haben wir doch zwei Auswärtsspiele und müssen zum FK Sarajevo und zum Meister Vardar Skopje . Zu Hause entpfängt man den Altmeister Micha und sein Team Vasas Budapest . Was mir Sorge bereitet ist , das die Halbe Liga ohne Trainer da steht .
Der Balkan der Anderen
Irgendwie ist es trotz der gewöhnlich etwas hitzigen Atmosphäre im Südosten Europas auf dem Balkan gegenwärtig relativ ruhig. Fünf Trainer stellen sich aber weiterhin mutig der Lethargie, die diesen Teil des Kontinents überzogen hat. Was ist zu tun, damit die Region wieder eine neue Blütephase erlebt? Das ist natürlich immer schwierig zu sagen. Doch an der Auswahl an Vereinen kann es eigentlich nicht liegen, sind die freien Teams doch namhafter als die Konkurrenz aus Deutschland, Irland oder gar Wales. Allerdings muss man schon auch feststellen, dass auf dem Balkan rund um den Ligabetrieb nicht so furchtbar viel stattfindet. Wie bereits an anderer Stelle angemerkt sind die Statistiken und die Pokalregeln nicht auf aktuellem Stand, dazu wird das Ligageschehen (kein Vorwurf) nur sporadisch kommentiert. Und vor allem sind 50% freie Mannschaften total unbefriedigend, da kann man den Titel in der Liga bald gleich verlosen. Vielleicht muss man doch einmal über mögliche Interimstrainer nachdenken, auch wenn diese das eigentliche Problem der mangelnden Resonanz ebensowenig lösen. Es ist echt nicht leicht.
Klare Niederlage
beim FK Sarajevo , so fing der 2 Zat an und das mit 0 : 5 . Trainer Wolle glich einem Stehaufmännchen , konnte seinem Team aber nicht helfen von der Außenlinie . Im Heimspiel gegen seinen Widersacher Micha , man spielt schon seit 15 Jahren gegeneinander , da fallen mir Freiburger Trainer ein , die solch eine Ciub Treue an den Tag legen . In einem spannenden Spiel konnten wir gegen Vasas Budapest einen nicht unverdienten zwei zu null Sieg feiern . Beim Meister Vadar Skopje , das Team ist seit dieser Saison Trainerlos ist gelang uns ein knapper drei zu zwei Sieg , so stehen wie weiterhin auf dem zweiten Platz , knapp hinter Roter Stern Belgrad . So langsam trennt sich der Weizen vom Streu , einzig Vasas läuft noch neben der Spur . Am nächsten Zat spielen wir gegen drei Trainerlose Teams, Olimpa Ljubijana , Hyduk Split dem Tabellen fünften und Dinamo Zagreb . Mal schauen was da für uns drin ist?
Tabellenführung
Jetzt sind wir die gejagten ,aber der Reihe nach . Im ersten Spiel konnte unsere Mannschaft das Heimspiel gegen das Trainerlose Team von Olimpia Ljubljana mit zwei zu null gewinnen . Im Auswärtsspiel bei
Hajduk Split sahen die Zuschauer ein Torreiches Spiel und beide Teams waren ungefähr gleich stark , die Zuschauer freuten sich über sechs Tore und es ging leistungsgerecht drei zu drei aus . Im zweiten Heimspiel konnten wir einen ungefärdeten zwei zu null Sieg feiern gegen
Dinamo Zagreb .Da mit konnten wir die Tabellenführung übernehmen und sind jetzt das gejagte Team . Am nächsten Zat empfangen wir den Tabellenzweiten Roter Stern Belgrad,also ein Spitzenspiel , reisen zum Tabellenvierten
Schachtjor Donetzk und zum Tabellen fünften
CFR Cluj .
2022 - Odyssee im Balkan
Eigentlich müsste die Überschrift grammatikalisch korrekt wohl eher "auf dem Balkan" heißen, aber wer wird denn schon so kleinlich sein? Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov sicherlich nicht, denn schließlich sind Grammatik und Rechtschreibung ohnehin nicht seine Domäne. Seine Kernkompetenzen befinden sich bekanntermaßen auf anderen Gebieten. Wobei das mit den Kompetenzen so eine Sache ist. Zuletzt tat sich der Übungsleiter als Juror bei der Wahl zur Miss Belgrad hervor, wo er mit ordentlich Promille intus einigen der hübschen Damen versprach, dass er sie "ganz groß rausbringen" würde. Aber die undankbare Gören träumen augenscheinlich von New York, Paris und Mailand und nicht von einem Plattenbau in der Vorstadt der serbischen Kapitale. Früher war noch mehr Dankbarkeit bei der Damenwelt, da reichte schon eine Flasche Wodka aus, um in Stimmung zu geraten und spaltbares Material zu erzeugen. Aber in der Insta- und TikTok-Welt stoßen die großen alten Männer aus der Vergangenheit mittlerweile an ihre Grenzen.
Ein Lichtblick
Ein Lichtblick in dunklen Zeiten war der vergangene Spieltag. Nachdem in den ersten beiden Spieltagen trotz hohen und intensiven Einsatzes kein Blumentopf gewonnen werden konnte,so kam doch der dritte ZAT einem Befreiungsschlag gleich. Nachdem in den ersten beiden Spieltagen trotz großem Einsatzes keine nennenswerten Erfolge verbucht werden konnten,wurden 9 Punkte eingefahren. Im ersten Heimspiel gelang ein knapper Sieg mit 1:0 gegen Vardar Skopje. Dies gab Rückenwind für das Auswärtsspiel gegen Olimpia Ljubljana,auch wenn dieses Spiel von Anfang an hart umkämpft war. Die Gastgeber gingen früh in Führung,und es gelang erst nach dem Seitenwechsel zunächst der Ausgleich und in den letzten Minuten der regulären Spielzeit der Siegtreffer. Gegen Hajduk Split war es dann jedoch wieder ein zähes Ringen,das beinahe zugunsten der Gäste ausgegangen wäre,hätte nicht der Videoassistentin den Treffer als klares Abseits erkannt. Und so stand es nach 89 Minuten noch immer 0:0, bevor dann ein harter Schuss über Links ins Eck des gegnerischen Tors zur glücklichen Führung gelang.
Die fabelhafte Welt des Dimitry
"Danuta, müssen Du noch gehen drei Schritte nach rechts und dann halbes Schritt nach hinten. Kristina, Du mit Deine hohe Stöckelschuhe bitte zwei Meter nach linke Seite gehen und dann drehen Dein fabelhaftes Rückseite zu die Onkel. Nina, wenn sein möglich in Deine knappe Outfit, bitte kurze Stück nach vorne und bisschen schauen nach links. Prima. Jetzt nur noch bleiben Viktoria aus Minsk: kleine Drehung um eigenes Achse, dann treten halbe Schritt nach rechte Seite und bleiben stehen. Sehr gut, sehr gut!" Man muss sich schon ein bisschen wundern, was Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov mit vier jungen Damen an einem späten Samstagnachmittag im Herzen von Belgrad so unternimmt. Den Chronisten dieser Postille lässt der Coach jedenfalls völlig ratlos zurück. Herr Utschkov, was machen Sie hier eigentlich? "Sein doch völlig klar. Hat man mir gesagt, dass müsse heute Abend die Huren umstellen. Ha ha, ha ha... gewinnen jetzt die Onkel Preis für originelles Witz in deutsches Sprache?"
Die Drei von der Balkantankstelle
Die halbe Saison ist fast schon wieder absolviert auf dem Balkan, und so langsam kristallisieren sich in der Tabelle erste Konturen heraus. Denn mit Schachtjor Donezk, Dinamo Bukarest und Roter Stern Belgrad haben sich drei Mannschaften ein kleines Stück vom Rest des Schützenfestes abgesetzt und eine Ausreißergruppe vor dem Peloton formiert. In der serbischen Hauptstadt zeigte sich Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov sehr zufrieden mit der Zwischenbilanz: "Haben schon wieder großes Abstand zu Partizan. Das sein das Wichtigste." Interessant im Übrigen, dass der amtierende Champion Vardar Skopje aktuell das Tabellenende ziert. Eine Titelverteidigung wird es auf dem Balkan somit wohl nicht geben. Was es scheinbar auch nicht gibt, sind neue Gesichter, die sich im Südosten Europas um Ruhm und Ehre kämpfen wollen. Somit wird die aktuelle Spielzeit ein ziemliches Lotteriespiel mit dem unberechenbaren Setzverhalten der zahreichen trainerlosen Vereine bleiben. Eigentlich haben alle Übungsleiter aus der Region etwas Besseres verdient.
Herbstmeister Roter Stern
Roter Stern Belgrad konnte die Herbstmeisterschaft erringen , hierzu gratulieren wir . Schachtjor Donetzk steht mit drei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz , dahinter steht unsere Mannschaft mit 5 Punkten Rückstand auf Platz drei , diese drei Teams kämpfen um den Titel , auf dem vierten Platz folgt Vasas Budapest auf die wir 8 Punkte vorsprung haben . Bei
Olimpia Ljubljana liesen wir beim drei zu drei zwei wichtige Pukte liegen , gegen Hajduk Split gelang ein knapper drei zu zwei Sieg und bei Dinamo Zagrep gab es eine 3 : 0 schlappe . Zur Rückrunde gibt es das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Schachtjor Donetzk zu Hause , dann gehts zum Dinamo Zagrep und dann folgt das Heimspiel gegen
Vardar Skopje . Mal schauen ob man sich dann in der Tabelle verbessern kann .
Liebesgrüße vom Balkan
"Meine Name sein Dimitry. Onkel Dimitry. Und trinken meine Wodka ganz gerührt, wenn Valentina schütteln an kleines Onkel." Mit etwas zu stolz geschwellter Brust stand der Übungsleiter von Roter Stern Belgrad vor dem Vereinsheim. Allerdings war zu seiner Überraschung niemand anwesend, denn augenscheinlich waren sämtliche Anzugträger des Clubs bei der Verabschiedung der serbischen Fußballnationalmannschaft am Flughafen der Hauptstadt. Nur wegen einer popeligen WM hatten sich die Entscheidungsträger also nicht zur traditionellen Nachbesprechung des letzten Spieltags am Trainingsgelände von Roter Stern versammt. Was für ein Affront, wo die Mannschaft doch gerade die Tabellenspitze der Balkan League erklommen hatte. Aber Undank war natürlich der Welten Lohn, dachte sich Onkel Dimitry und schwang sich wieder auf sein Bonanzarad. James Bond hatte wenigstens ein angemessenes Fahrzeug, aber im Südosten Europas musste man halt hier und da Abstriche machen.
Man ist noch im Titelrennen dabei
Nach dem ersten Rückrunden Spieltag kann man sagen das wir weiter in Lauerstellung zur Tabellenspitze ist , aber der Reihe nach . Das erste Heimspiel konntenwir nach spannenden 90 Minuten gegen den Tabellenzweiten
Schachtjor Donetzk mit zwei zu null gewinnen . Bei Dinamo Zagreb gab es eine klare drei zu null Klatsche , was Trainer Wolle zur Verzweiflung trieb . Im Heimspiel gegen
Vardar Skopje sahen die Zuschauer wieder eine Mannschaft ,die zeigte das sie gewinnen will und so schugen wir die Gäste klar mit zwei zu null Toren . Am nächsten Zat spielen wir bei
Hajduk Split , zu Hause gegen
CFR Cluj und im Spitzenspiel bei Roter Stern Belgrad . Ein Sieg in der Fremde muss herbei ,will man noch weiter um den Titel mitspielen .
Dimi Utschkov und der Balkan des Schreckens
"Natürlich boykottieren die Onkel die WM in Qatar. Schließlich daheim sein Fernseher kaputt und in meiste Sportkneipen von Belgrad haben Hausverbot." Erwartungsgemäß durfte man von Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov eine klare Haltung hinsichtlich der Weltmeisterschaft in der unerträglich heißen Geröllwüste haben. Zumal nun ja nicht einmal alkoholhaltiges Bier außerhalb der Stadien verkauft wird. Was für ein handfester Skandal! Wie gut, dass wenigstens auf dem Balkan der gut gekühlte Gerstensaft noch in Strömen fließt. Leider hat sich Onkel Dimitry bei einem Cevapcici am Wochenende den Magen verdorben und festgestellt, dass Montezuma wohl doch ein Serbe gewesen sein muss. Da wurde eine defektes TV-Gerät zur Nebensache, eine funktionierende Toilettenspülung dagegen so überlebenswichtig wie ein Eimer Wasser in der Wüste. Womit man schon wieder beim leidigen Thema wäre. Durfte man eigentlich den Begriff des Jubelpersers verwenden oder war dies politisch nicht ganz korrekt?
Es bleibt spannend
Die drei Teams belauern sich und das hat zur Folge das wir einen neuen Spitzenreiter haben . Trainer järve und sein Team
Schachtjor Donetzk sind jetzt das Team der Stunde , haben am letzten Zat sechs von neun Punken geholt und haben 47 Punkte . Zweiter ist Roter Stern Belgrad , sie sind Punktgleich mit dem Spitzenreiter ,haben aber das bessere Torverhältnis . Zwei Punkte trennt uns als Tabellendritter von den zwei Teams . Im Spitzenspiel bei Roter Stern Belgrad lieferte man eine tolle Leistung und die Zuschauer bekamen 10 Tore zu sehen . Das Spiel endete 5 : 5 , wer davon mehr profitiert wir die Saison noch zeigen . Trainer Wolle meinte nach dem Spiel das der Tabellenzweite mehr davon hat , wir haben viel investiert und sind dafür nicht belohnt worden .
Dirty Balkan
"I've... had... the time of my life..." dudelte uninspiriert im serbischen Radio, während Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov daheim seine Flaschen sortierte, um später beim Supermarkt das Dosenpfand zurückzuerhalten. Reflexartig warf der russische Übungsleiter mit einer leeren Dose Heineken nach dem alten Volksempfänger, traf stattdessen aber nur die kaputte Nespresso-Maschine. Nein, den Song konnte er nun wahrlich genauso wenig leiden wie das dazugehörige filmische Machwerk. Zu seiner Tanzstundenzeit in Sibirien war dieser schäbige Streifen gerade in Mode, so dass sämtliche dicke Mädchen einmal in die Luft gehoben werden wollten wie das kleine Flittchen von Patrick Swayze über dem Fluss. Vermutlich hätte sich auch der amerikanische Schauspieler bei den Damen aus dem Dorf von Onkel Dimitry gehörig verhoben, so allerdings ging der bittere Kelch an den Einheimischen nicht vorbei. Auf ewig würde er den Film dafür hassen. "Vielleicht mal können verklagen Produzenten wegen seelisches Trauma." Vor einem Gericht in den USA sollten die Chancen für einen erfolgreichen Prozess gar nicht so schlecht stehen.
Lichter der Großstadt (Belgrad Version)
Augenscheinlich war es schon ein Stimmungskiller für die Menschen in Belgrad, dass die serbische Fußballnationalmannschaft bei der WM schon nach der Vorrunde abreisen musste. Überall waren niedergeschlagene Gesichter zu sehen, die über Schweizer Schokolade und Uhren fluchten, obwohl sie sich diese doch gar nicht leisten konnten. Nur Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov war fröhlich auf seinem Bonanzarad durch die Innenstadt unterwegs und verscheuchte en passant einige Rentner von den Gehwegen. Überraschend gut gelaunt zeigte sich der russische Übungsleiter. Hatten etwa Danuta und Valentina im Club Chez Monique die Happy Hour verlängert? Oder war die Mehrwehrsteuer auf Wodka und weißrussisches Dosenbier gestrichen worden? "Leider nicht. Geben wegen Wirtschaftskrise aber Rabattmarke in Viertel mit rote Lichter. Jedenfalls die Onkel gut drauf, weil Saison noch gehen bis Weihnachten... Du nix verstehen, oder? So nix müssen kaufen Präsent für Schwesterherz und für Tante Swetlana. Leider armes Dimitry bleiben müssen ganz alleine in herzloses Hauptstadt von Serbien. Wobei, nicht ganz, denn haben schon gelegt zur Seite kleine Büchlein mit Rabattmarke. Weihnachten können kommen! Aber Onkel-Style!"
Easy Balkan
"Get your motor running, head out on the highway, looking for adventure in whatever comes our way..." Tja, es muss wohl ein erhabenes Gefühl sein, wenn man sich auf einer Harley Davidson in den USA über die Route 66 bewegt und den Geist der Freiheit einatmet. Ein bisschen anders ist es allerdings, wenn man sich mit seinem Bonanzarad im Schneetreiben von Belgrad einen Weg zum Trainingsgelände bahnen muss. Zwar ist dies auch irgendwie aus der Abteilung "Born to be wild", aber andererseits doch eher die armselige und cringe Schmalspurvariante von Easy Rider. Und so verwundert es nicht, dass Trainer Dimitry Utschkov äußerst mies gelaunt sein betagtes Gefährt in den Fahrradständer am Vereinsheim von Roter Stern schiebt. Als hätte man nicht genügend andere Dinge mit denen man sich zu dieser Zeit des Jahres herumplagen musste. So war es an der Zeit, endlich die Petition loszuschicken, mit der zukünftig im Kaffeeautomaten im Frühstücksraum endlich auch Irish Coffee angeboten wird. Man wird ja schließlich noch träumen dürfen als Easy Rider.
Abgerutscht
Eine Vorentscheidung ist an diesem Zat gefallen , es kämpfen nur noch zwei Teams um den Titel und Dinamo Bukarest ist nicht dabei .
Schachtjor Donetzk und Roter Stern Belgrad werden den Titel unter sich ausmachen . Am letzten Spieltag verlor unsere Mannschaft beim Tabellenführer
Schachtjor Donetzk mit null zu zwei Toren und im Heimspiel gegen
Dinamo Zagreb gab es die zweite Saisonpleite zu Hause mit null zu vier Toren . Lediglich bei
Vardar Skopje konnten wir einen knappen Sieg erringen . Nun hat man sieben Punkte Rückstand und das ist in den letzten sechs Spielen nicht auf zu hohlen . Am nächsten Zat haben wir zwei Heimspiele gegen Hajuk Split und den Tabellenzweiten Roter Stern Belgrad .Auswärts tritt man bei
CFR Cluj an.
Neuer Wind in Zagreb
Herzlich Willkommen in Kroatien!
Nach Schottland, Irland und Belgien findet der Trainer den Weg nach Zagreb. Mit einigen kleineren Erfolgen, internationalen Teilnahmen und Aufbau von frischem jugendlichem Offenivfußball in dessen Vergangenheit steht uns wohl eine aufregende neue Saison vor der Tür.
Zunächst ist der Umbruch des alternden Kaders und Aufbau größerer Infrastruktur im Fokus, doch zeitgleich möchte das neue Spielsystem verinnerlicht werden.
Wird spannend zu beobachten sein, wie schnell die arrivierten Vereine geärgert werden können, aber schlafen tut man in Zagreb mit Sicherheit nicht.
Es bleibt spannend
Dinamo Bukarest konnte sich mit einem perfekten Zat 9 Punkte einspielen und so den Konkurrenten wieder etwas auf die Pelle rücken. Das erste Spiel konnten man zu Hause gegen Hajduk Split knapp mit zwei zu eins gewinnen . Beim CFR Cluj gelang ein wichtiger Sieg ,mit drei zu zwei behielt man die Oberhand . Im Spitzenspiel gegen Roter Stern Belgrad gelang uns nach spannenden 90 Minuten ein zwei zu null Erfolg . Somit stehen wir zwar weiter auf dem dritten Platz , stehen mit dem zweiten
Schachtjor Donetzk Punktgleich und haben zum ersten Roter Stern Belgrad drei Punkte Rückstand und das schlechtere Torverhältnis . Am letzten Zat spielen wir beim Tabellenzweiten
Schachtjor Donetzk , haben ein Heimspiel gegen
Olimpia Ljubljana und treten beim
FK Sarajevo an . Auf ein spannendes Saisonfinale .
Belgrad Runner
Wo ist Harrison Ford, wenn man ihn mal benötigt? In Belgrad jedenfalls nicht, also muss man sich bei Roter Stern wohl höchselbst um einen angemessenen Saisonabschluss kümmern. In der Liga hängt das Schicksal der Spitzenreiter maßgeblich von den trainerlosen Vereinen ab, die noch schwerer zu verstehen sind als Frauen während der Menstruationsphase. Aber wieso sich schon mit dem kommenden ZAT beschäftigen, wenn doch vorher noch die Weihnachtsfeier im Club stattfindet. Für Coach Dimitry Utschkov ein freudiges Ereignis, denn schließlich ist seit den legendären Weihnachtsparties des FC Bayern in den 90ern bekannt, dass dort meistens so einiges geht. Allerdings halten sich Gerüchte, dass das Präsidium mit Blick auf die schlechte Wirtschaftslage bei Buffet und Spirituosen wohl ein bisschen auf die Bremse getreten hat. Aber vielleicht bedeutet dies ja im Umkehrschluss, dass man stattdessen in osteuropäische Nachwuchsmodels investiert hat. Man wird an der Seitenlinie von Roter Stern schließlich noch träumen dürfen.