Unbalkaneable
Fabelhafte Geschichte ist nun also die Saison, in der Roter Stern Belgrad und Coach Dimitry Utschkov durch die Spielzeit wie einst Bruce Willis in "Unbreakable" marschierten. Mit Glück und Geschick konnte man den serbischen Hauptstadtclub zum unerwarteten Balkandouble führen. Nun wird man in Belgrad also zu den Gejagten zählen, auch wenn es für das traditionelle Saisonziel von Onkel Dimitry ("Hauptsache vor Partizan!") einmal mehr ganz gut aussieht. Leider musste die Liga in der Winterpause den Abgang des Trainers von Dinamo Bukarest hinnehmen, der sich nun in deutschen Großstädten den ein oder anderen Euro hinzuverdient ("Wolle Rose kaufe?"). Doch in der Summe hat die Liga enorm an Qualität gewonnen, was sich an den prominenten Neubesetzungen in Zagreb, Ljubljana und Bratislava ablesen lässt. Der Balkan erlebt eine späte und ziemlich unerwartete Blüte. Wer hätte das noch am Beginn der letzten Spielzeit gedacht? Bei Roter Stern wird in Vorfreude der Dynamo des Bonanzarads von Coach Utschkov fleißig geölt. Die Wiederauferstehung der Balkan League sorgt in Belgrad für allerbeste Laune.
Geschichten von früher
Die Mannschaft aus der slowenischen Hauptstadt konnte einen neuen Trainer präsentieren. Mit sf5078 ist ein Neuling im Balkan. Er kennt keine Vereine hier. Doch die Trainer, das sind durchaus alte Bekannte. International wurden die Klingen gekreuzt, als Spieler wurde unter ihnen gespielt oder sie wurden LL geleitet. Ist das ein Vorteil? Oder gar ein Nachteil. Was für Ambitionen hat Olimpia? Die Mannschaft will in der Liga sicher die Klasse halten. Den ein oder andren großen will man ärgern. Außerdem soll im Pokal eine gute Figur gemacht werden. Sonderziel: Am Ende soll man vor Onkel Dimitry stehen. Ungewöhnlich? Doch diese beiden Männer verbindet eine durchsichtige Freundschaft, geknüpft an einer Tankstelle in Sheffield unter gütiger Mithilfe von Tante Svetlana. Ja, der große Onkel war einer der Beweggründe in den Balkan zu ziehen.
Gähnende Leere
Leider sieht es nicht nur auf der Zeitungsseite, sondern auch in der Vereinsverteilung teils noch stark nach gähnender Leere aus. Nach dem ersten Blick auf den Spielplan, darf man im ersten ZAT nach aktuellem Stand gegen zwei trainerlose Vereine antreten und ist gespannt, ob sich das noch ändert oder man tatsächlich gegen ein Überraschungspaket spielt. Dann geht es im dritten Spiel allerdings noch gegen einen der "alten Hasen" hier im Balkan. Nachdem doch die meisten seiner Mitstreiter ihn verlassen haben, bleibt Micha weiterhin seinem Verein Vasas Budapest treu, mit dem er schon einige Erfolge einräumen konnte. Daher ist man ein bisschen aufgeregt in Bratislava, einzig die Tatsache, dass man im eigenen Stadion auflaufen darf, tröstet die Mannschaft. Schon bald werden wir sehen, wer die Pause gut nutzen konnte und die Mannschaft entsprechend vorbereiten konnte für die kommende Saison.
Lirum.larum...
Löffelstiel, wer viel kickt der trifft auch viel. So oder so ähnlich könnte man den ersten Zat der neuen Saison umschreiben.
Zwei Heimspiele und ein Auswärtsspiel standen auf dem Programm. Gelang es,sich gegen Hajduk Split und Olimpia Ljubljana jeweils mit klar durchzusetzen,so mussten die Spieler von Trainer Baltic78 als Gast von Vasas Budapest eine herbe Klatsche einstecken. 0:4 stand es am Ende eines Spiels,bei dem die Mannschaft wie von der Rolle auftrat. Zugegeben,auch gegen Hajduk Split war es kein Kinderspiel,da am Ende der ersten Halbzeit ein knappes 2:2 stand und erst in der Schlussphase noch einmal aufgedreht wurde. Aber gegen Vasas Budapest stand es zur Pause 0:2, und statt noch einmal zurück zu kommen und zumindest den Ausgleich zu erkämpfen kassierte man noch zwei weitere Treffer.
Im Balkan nichts Neues
Keine Überschrift könnte falscher sein als die für diesen kurzen Artikel gewählte. Denn schließlich ist im Balkan aktuell (für heimische Verhältnisse) der Teufel los. Sehr erfreulich, dass das Urgestein in Diensten von Dinamo Bukarest weiter seinem Club die Treue hält und die Liga durch schreibfreudige Neuzugänge an Kontur und Qualität gewonnen hat. Die Kehrseite der Medaille ist für Coach Dimitry Utschkov und seinen Traditionsverein Roter Stern Belgrad nun aber, dass nach der kurzen Blüte des Erfolges nun das karge Zeitalter der langweiligen Mittelfeldplätze begonnen haben könnte. Schließlich belegte bereits der vergurkte Saisonauftakt gegen Vizemeister Schachtjor Donezk (1:3) die unangenehme Ambition der Konkurrenz. Wie gut, dass Onkel Dimitry wenigstens die dicke Losfee des Balkan Cup mit einer Flasche Selbstgebranntem von Tante Swetlana ködern konnte, um möglichst in einer Gruppe ohne lästige Gegnereinwirkung zu landen. Wenn man sich auf eine Sache in Osteuropa verlassen konnte, dann war es die wundervolle Bestechlichkeit seiner Bewohner. Nasdjrowje!
Rückenwind
Das war ein starker Start für Slovan Bratislava im Balkan. Natürlich wäre es erfolgreicher gewesen, einen Heimsieg mehr einzufahren, dennoch wurde a.s. und sein Team bisher noch nicht in die Knie gezwungen und konnte sowohl auswärts als daheim ein Unentschieden einfahren, sowie einen verdienten Heimsoieg im ausverkauften Stadion. Natürlich blickt man in die Zukunft als Realist und sieht, dass nun erst einmal zwei Spiele auswärts anstehen. Ob die Männer aus Bratislava wieder solch eine gute Form beweisen können, wird sich hier zeigen.
Dennoch kann man nach diesem Einstieg erleichtert dem weiteren Geschehen entgegen sehen, die Spieler sind motiviert durch die bisherige Spielerfahrung und heiß auf die nächsten Spieltage. Möge der bessere gewinnen ;)
Korruption im Balkan
Erst werden Fake-News verbreitet. Wolle bleibt Trainer in Bukarest. Das ist schön, ist er doch einer der Gründe, warum sf hier gelandet ist. Wolle wird sich fragen warum, doch 0815 hat nicht vergessen, welch glorreiche Duelle es bereits international gegen den Trainer von Dinamo gegeben hat.
Während Utschkov noch an seinem Bonanzarad schraubt, da hat die Liga ihren Spielbetrieb aufgenommen. Den größten Skandal wittern die Anhänger von Olimpia bereits: Es hagelt Gegentore wie am Fließband. Was hat der slowenische Verein den Gegner getan? Auf Antworten sind wir gespannt. Mit Spannung wird auch das Duell gegen Bratislava erwartet, was macht Novize a.s.. Nach dem Aus in Schottland ist das unbeschriebene Blatt im Torrausch-Universum noch auf Formsuche. Mit Erschrecken musste sf jedoch feststellen, dass ihnen der Saisonstart besser gelungen ist.
Und als wäre all das nicht genug, der wohl größte Skandal in einer Liga, die sich seit Jahren in Behaglichkeit und Langeweile suhlt. BorussiaDerschlag ist weiterhin Trainer in Zagreb. Wie kann das sein? Ist doch in den Regeln nachzulesen, dass Neutrainer unmittelbar nach NMR entlassen werden. Während LL CdC also die Schweizer Franken zählt, scheinen sich die Machenschaften des ACB Bellinzona bis in die Spitze des Balkanverbandes ausgebreitet zu haben. Was hat die Spitze zu diesen Vorwürfen zu sagen?
Was ist denn hier los?
Nachdem man anscheinend seine Performance auf dem Platz als nicht wirklich erwähnenswert empfindet, kommt es derzeit öfter vor, dass sich die Trainer mehr mit ihren Hobbies vergnügen und sich nicht mehr so recht auf das Training konzentrieren konnten. Es bleibt also spannend, wie lange man hier im Balkan weiterhin auf den Alkohol als Zielwasser setzen möchte, bis man sich dann doch eingesteht, dass auch die Muskeln trainiert werden müssen. Nachdem auch sf und Onkel Dimi von diesen sporttheoretischen Kenntnissen Wind bekommen haben und diese scheinbar sehr ernst genommen haben, sind beide Vereine jetzt dabei, mit Bierkästen zu trainieren.. na ob das hilft...?!
Na zumindest kann man nun nicht mehr zu tief ins Glas schauen ;) Prost
Saturday Balkan Night Fever
"Listen to the ground, there is movement all around. There is someting going down and I can feel it..." Mit ausreichend Pomade im Haar und der alten Schlaghose von Onkel Fjodor hat sich Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov am Samstag in das Nachtleben von Belgrad gestürzt. Auf der Suche nach der Königin der Nacht liefen ihm überraschend einige bekannte Gesichter über den Weg. So wurde Kollege sf5078 von Türstehern aus einer Nobeldiskothek befördet (Onkel Dimitry hat dort Hausverbot), da er sich beim DJ angeblich nur Altherrenmusik von Elvis Presley gewünscht haben soll. In der billigsten Gasse der Altstadt begegneten ihm später BorussiaDerschlag und Micha, die gemeisam Mallorca-Hits aus der Vorhölle grölten. Außerdem konnte Onkel Dimitry beim Blick in das einzige Sternerestaurant Belgrads den Mitstreiter Baltic76 erkennen, der sich scheinbar am 10-Gänge-Degustationsmenü erfreute. Leider endete der Ausflug für den russichen Trainer dann aber vorzeitig. Ein ziemlich angeschickerter Wolle war ihm mit seinem E-Roller über den rechten Fuß gefahren, was die Lust auf Tanzeinlagen mit Danuta und ihrer weißrussischen Brieffreundin im weiteren Verlauf der Nacht merklich beeinträchtigte.
Manus manum lavat
Die Gazetten sind voll von oscarverdächtigen Titeln und alten Phrasen der Römer. So wollen wir uns in Slowenien anschließen. Diese Woche vergeben wir Preise und bewerben diese in antiker Sprache:
Ora et labora-Preis: Dieser Preis für ein ausgezeichnetes Gleichgewicht an stoischer Ruhe und gleichzeitiger effektiver Arbeit geht an Vasas Budapest. Bisher ist hier nichts zu hören gewesen, doch wer so viel betet, hat eben auch nichts übrig für unnötige Worte in der Zeitung.
Abyssus abyssum invocat-Preis: Ein ganz besonderer Pokal, denn niemand will ihn in den Händen halten. bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall. Daher machen wir es kurz: Er geht an Dinamo Zagreb. Im Übrigen war Trainer sf schlecht informiert über die Trainertätigkeit.
Dies führt uns zum nächsten Preis: Die goldene Himbeere geht an sf5078 höchstpersönlich. Schlechte Performance neben dem Platz. Das Ausbreiten von Fake News und Resentiments schüren. Das will CdC hier nicht sehen.
So bleibt noch ein glänzender, goldener Junge zu vergeben. Oskar aus der Tonne geht an Bukarest, Cluj und Donetzk, die sich bereit erklärt haben, gegen eine kleine finanzielle Spritze aus dem Tessin, die Punkte am nächsten ZAT gegen Olimpia abzuschenken. Vielen Dank.
Viel Lärm...
...und Getöse um letztlich nur einen Dreier. Trainer Baltic78 war mit der Leistung seiner Mannschaft im letzten ZAT alles andere als zufrieden. Dabei fing es so gut an. Ein klarer 2:0 Heimsieg gegen Dinamo Zagreb läutete den Spieltag munter ein, und alle waren optimistisch,diesen Schwung in die beiden Auswärtsspiele gegen Dinamo Bukarest und Slovan Bratislava mitnehmen zu können. Aber weit gefehlt, oder man hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beide Male setzte es ziemlich deutlich zwei Niederlagen,gegen Bukarest ein wenig unglücklich aufgrund einer frühen Führung des Gegners,die auf einer sehr umstrittenen Elfmeter Entscheidung des Schiedsrichters hervorging. Danach tat die Mannschaft alles,um den Spielstand auszubügeln, aber zuviel Offensive eröffnete dem Gegner den Weg in den eigenen Kasten und so stand es am Ende leider 0:4 aus der sarajevoer Sicht. Auch im Spiel gegen Slovan Bratislava wollte man alles dran setzen, zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen,scheiterte aber wiederholt am gegnerischen Torwart und an den vielen verpassten Torchancen.
Doch ein Skandal?
Nachdem man hier in der Liga schon erlebt hat, wie leichtfertig man mit der Unterstellung von Skandalen umgheht und wie ärgerlich doch die Unterstellung eines Skandales ist (oder sogra des "wohl größten Skandals in einer Liga") der schlicht und ergreifend auf mangelnde Kenntnis zurückzuführen ist, hat man in Bratislava nun nach einiger Recherchearbeit doch noch einen echten Skandal aufdecken können. Das intrigante Netzwerk der selbsternannten "grünen Engel" durchseucht quasi die ganze Welt. Man konnte Strippenzieher sogar in Australien dingfest machen. Das kostete doch einiges an Rechercheaufwand doch ist man sich sicher, dass sf vor gar nichts zurückschrecken wird, um sämtliche Pokale der Fußballwelt an sich reißen zu können. Man hörte schon von verschwundenen Trainern in Belgien und großen Summen veruntreuter Gelder... wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf der Liga.. und wissen: Nehmt euch in acht, man weiß nie, wem man trauen sollte...
Besondere Gäste
Die Stadionzeitung von Olimpia Ljubljana veröffentlicht in dieser Woche eine Sonderausgabe anlässlich des 50 jährigen Bestehens. Zu Wort kommen unter anderem CdC, Onkel Dimitry, A.s. und ein nicht weiter identifizierter Bauunternehmer. Leider kann der Artikel nur in Auszügen veröffentlicht werden. Die besten und aussagekräftigsten Antworten haben wir für Sie abgedruckt:
FanMagazine: Welche Anstrengungen strebt der Verband an um die allegegenwärtige Korruption zu bekämpfen?
CdC: "Momentan arbeiten wir mit sehr erfolgreichen Geschäftsleuten zusammen. Somit wird sicher gegangen, dass ich als Präsident immer genug in der Portokasse habe."
FM: Kommen diese "Geschäftsleute" vielleicht zufällig aus der Schweiz. Der Südschweiz?
CdC: "Dazu kann ich nur folgendes sagen: Mein VHS-Kurs Russisch wird nicht umsonst von den zehn Vereinen der Liga bezahlt. Geschäftsleute haben ihre Fühler überall wo Erfolg ist. In diesen Zeiten müssen manche eben auch ganz genau hinschauen, wo seriös Geld angelegt werden kann. "
Den Rest des Interviews lesen Sie in der kommenden Woche.
The Balktrix
Schwer war die Entscheidung. Sollte sich Neo Utschkov nun also für die Bierflasche mit dem roten Etikett oder für die mit dem blauen Schriftzug entscheiden? "Trinkst Du die blaue Flasche, dann kehrst Du in Dein altes Leben als Warentester für das Rotlichtviertel von Semipalatinsk zurück. Trinkst Du die rote Flasche, dann erfährst Du die Wahrheit über Braukunst und über Torrausch." Da musste der Trainer von Roter Stern Belgrad nicht lange überlegen. Ganz nach alter Schule machte Onkel Neoty den Breitmaulfrosch, damit beide Bierflaschen gleichzeitig ihren kostbaren Inhalt in die Mundhöhle des Trainers spülen konnten. Angeblich soll die Szene aber einzig in der Illusion des Coaches stattgefunden haben und Wollity nur ein gewöhnlicher Hütchenspieler aus Rumänien gewesen sein. Aber vermutlich würde man niemals die Wahrheit über die Balktrix und über Torrausch erfahren. Vielleicht war Morpheus de Chevalier der Schlüssel zu diesem Paralleluniversum?
Moppelkotze...
Oder so in etwa. Totales Chaos und mangelnde Leistung in den Spielen. Was soll man dazu sagen, fragt der Trainer von FK Sarajevo, Baltic78? So eine beschissene Leistung muss Konsequenzen haben! Lag es an einer der diversen Sorten der leckeren bosnischen Schnäpse? Lag es am Unwillen der Mannschaft?Oder doch am Trainer,der am Wochenende auch zu tief ins Glas geschaut hatte?
Wie auch immer: so geht es nicht weiter! Die Gegner sind allesamt nicht ohne und lauern nur auf ihre Gelegenheiten zum Angriff. Insofern muss das Motto nun lauten: Attacke! Oder doch lieber Defensive? Man ist sich da in Sarajevo noch nicht so ganz sicher,in welche Richtung es weiter gehen soll...fest steht,dass es einer deutlichen Steigerung der Leistung bedarf,um im Ligabetrieb noch mitspielen zu können.
Pressefreiheit
... sollte es also sogar hier im Balkan geben und das ist auch gut so. Leider wurde natürlich an einigen Stellen Aussagen zusammengeschnitten, die so nicht mehr ganz die Wahrheit wiedergeben, aber man weiß ja wie das ist. Deshalb hat man sich hier in Bratislava auch schonmal das Popcorn bereitgestellt und sitzt genüsslich mampfend auf dem alten Flanellsofa, kaum warten könnend, dass die nächste Ausgabe dieser Comedyzeitung herausgegeben wird.
Währenddessen mussten die Spieler leider auf ein paar Trainings verzichten, weshalb man tatsächlich die C-Jugend antreten lässt. Aber man ist zuversichtlich, dass auch diese Jungs das Zeug dazu haben, den Platz von hinten aufzuräumen und so zumindest den Tabellenplatz halten zu können. Mal sehen, was die "Grünen" davon halten
...
Duell mit Bratislava
In dieser Woche erscheint die Fortsetzung zur Ausgabe von letzter Woche. Aus gegebenem Anlass ziehen wir den Ausschnitt mit Trainer a.s. vor den Part mit Onkel D.!
Ljubljana News: Mit dem Terminus "die grünen Engel" fühlte sich Chefcoach sf durchaus geschmeichelt. Von "intriganten Nettzwerken" bis ans Ende der Welt und darüber hinaus war außerdem zu lesen. Was halten sie von diesem Clown sf5078?
a.s.: Das einzige was an diesem Clown lustig ist, ist sein bescheuerter Name, der klingt wie eine Telefonauskunft. Durchaus, mir wird hier geholfen. Ich schaue mir viele Spielzüge ab, war auch schon zur Hospitation. In seinen Stationen in Europa konnte er sich viel aneignen. Daher habe ich im kommenden Spiel auch keinerlei Chance und werde die C-Jugend hinschicken.
Ljubljana News: Da klingt sehr viel Ehrfurcht mit. Ist vielleicht sogar ANgst dabei?
a.s.: Na sicherlich, was denken Sie denn. Dieser Mann hat seine Finger doch überall. Die ganze Saison ist fingiert. Mich würde nicht wundern, wenn sein Einfluss bis in solche Provinzvereine wie Roter Stern reicht.
Der fabelhafte Mr. Utschkov
Grau ist das Firmament über Belgrad, wo der heimische Ballsportverein Roter Stern im trüben Mittelfeld der Balkan League versunken ist. Nicht nur das nasskalte Winterwetter, sondern auch die Leistungen des serbischen Hauptstadtclubs schlagen den Menschen in der Stadt auf das Gemüt. Grund genug also für Coach Dimitry Utschkov, sich der schlechten Laune und der omnipräsenten Miesepetrigkeit zu entziehen und in den Kölner Karneval zu verschwinden: "Mensch, geilet Kostüm häste an, min Fründ. Schön als Penner mit de Bierflasche, richtig jood!", rief dem russischen Lebemann ein als Krümelmonster verkleideter Jeck zu und prostete Onkel Dimitry fröhlich zu. "Das nix Kostüm, Du fieses Keksdieb! Wollte nur entspannen in Ruhe von Köln und nix hören die Genörgel in Belgrad." Doch ein Utschkov ist natürlich flexibel. Nachdem er sich von den Einheimischen hat erklären lassen, dass man kostenlos Kamelle einsammeln kann und überdies von betrunkenen Damen gebützt wird, wurde es doch noch ein fabelhafter Montag in Köln. Helau!
Zeitdruck
Nachdem der letzte Spieltag in der Hinrunde gespielt wird, kommt man nun doch gehörig unter Zeitdruck in Bratislava, Allzu gut steht man nun nicht mehr da und spielt hier noch nach dem Motto: Dabei ist alles, nachdem man gemerkt hat, dass es für mehr nicht mehr reicht und man es als Aufsteiger eben schwer hat in einer Liga voller Menschen, die sogar im Delirium ihre Mannschaft sicher zum Ziel geleiten können. Auch die Schmiergelder von sf0815 haben sich inzwischen offenbat sehr gut bemerkbar gemacht, schaut man sich nur einmal die Tabellenspitze an. Eine unglaubliche Demütigung, welcher man nun noch versucht, mit letzter Kraft zu entrinnen. Einziger Lichtblick: Man kann noch mit einiger Luft gegen den Abstieg kämpfen und natürlich der gute Stoff von Tante Svetlana, der von Onkel Dimi so hoch angepriesen worden ist.
Jenseits vom Balkan
Irgendwie war Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov weggedöst und konnte sich nur noch schemenhaft an die vergangenen zwei Stunden erinnern. In seinem Gedächtnis tauchten vernebelte Fragmente einer eigenartigen Gestalt auf, die ihm im Delirium ein Mikrofon unter die Nase gehalten halten hat. Wahrscheinlich nur ein böser Traum und ein fieser Nebeneffekt des Selbstgebrannten von Tanta Svetlana, den Onkel Dimitry vor dem Erreichen des Verfallsdatums am Vormittag noch schnell vernichten musste. Aber was hatte das alles mit James Dean, Elvis Presley und der lokalen jugoslawischen Klatschpresse zu tun? Vielleicht sollte man sich doch einmal von der Fastenzeit inspierieren lassen und dabei Körper und Geist entgiften. Eine rationale Maßnahme, über die Übungsleiter Utschkov für eine Sekunde intensiv nachdachte, bevor ihn die Erleuchtung ereilte: "Mojca, Du mir bringen schnell Kanister Stützbier? Müssen dringen bekommen schales Geschmack aus Mund. Und bitte dazu Dubrovnik-Platte für vier Personen gegen die Nachdurst."
Die Wahrheit
Und nichts als die Wahrheit wird wöchentlich durch die Vereinszeitung verbreitet. Während manche sich es auf ihrem Flanellsofa gemütlich machen, wird hier seriöser Journalismus betrieben. In dieser Woche kommt Onkel Dimitry zu Wort. Ein Mann der eigentlich nie viel zu sagen hat.
Stadionzeitung O.L.: Dimitry, wie schätzt Tante Svetlana den abgestandenen Vodka aus Barnaul hier im Balkan ein?
O.D.: "Ist nix gut. Vodka immer halb leer. Ich nicht gerne fahren zu Besuch nach Slovenska. Nur schlechte Alpenwasser zu trinka."
Stadionzeitung: Was ist nun mit der Vergangenheit?
O.D.: "Ich nichts erinnern an Vergangenes. Zu lange her. Zu viel Vodka die Kehle heruntergeflossen. Tante aus England zu viele schlechte Sehungen gehabt."
Stadionzeitung: Also kein Lob, nicht mal eine Verstrickung in einen Verunreinigungsskandal.
O.D.: "Niet. Sf5078 klarer als Vodka nur sein kann. Immer gute Geschenke dabei, wenn zu Besuch in Sheffield."
Abgerutscht
Endspurt zum Herbstmeistertitel , Vasas holt zwei Siege und grüßt von Platz 1 . Dinamo gelang nur ein Sieg bei Dinamo Zagreb ,verlor zu Hause gegen den neuen Spitzenreiter mi drei zu fünf Toren in einem spannenden Spiel , Glückwunsch Micha . Bei Roter Stern Belgrad gab es eine empfindliche null zu drei Schlappe . Im nächsten Spiel treffen wir zu Hause auf Olympia Ljubljana reist zu FK Sarajevo und hat dann das letzte Hinrundenspiel zu Hause gegen den CFR Cluj . Es wird mit viel spannung auf den letzten Zat geschaut ,denn die ersten Sieben Teams können sich noch mit dem Herbstmeistertitel schmücken . Die ersten vier Teams der Tabelle haben natürlich die besten Chancen , mal schauen wer sich am weitesten aus dem Fenster lehnt , denn ohne gute Leistung von unserer Mannschaft haben wir da oben nichts verloren .
Wohin geht die Reise für Sarajevo?
Wohin geht die Reise für Sarajevo? Das fragen sich die Fans des bosnischen Hauptstadtclubs angesichts der durchwachsen Performance ihres Teams immer mehr. Bislang hat der Trainer Baltic78 noch kein Rezept gefunden,um von dem derzeitigen Tabellenplatz wegzukommen. Zwar zeigte die Mannschaft in den letzten Spielen wieder eine bessere Leistung als noch vor geraumer Zeit,jedoch darf das nicht darüber hinweg tauschen,dass es vor allem an einem kleinen,jedoch entscheidenden Detail mangelt,um vielleicht doch noch ein bisschen Boden gutmachen zu können: der Ball muss ins Netz,und zwar ins gegnerische! In der Theorie ist das eine einfache Sache,und die letzten Trainingseinheiten würden entsprechend intensiv gestaltet. Aber die nötige Fortune fehlte doch letztlich,denn statt dem Versenken im gegnerischen Tor hat man offenbar eine gewisse Leidenschaft für Latten- und Pfostentreffer entwickelt.
Mal sehen,wie die Rückrunde sich entwickelt.
Glückwunsch an Vasas Budapest zur verdienten Herbstmeisterschaft!
Glückwünsche
Nachdem hier nun angefangen wurde, so unendlich vielen Menschen zu gratulieren, werden auch a.s. und seine Leute nicht nachlassen und sich hierbei anschließen. Zuerst: Herzlichen Glückwunsch an Andy Borg, der trotz Weltraumsmog und UV-Strahlung ein unendlich hohes Lebensalter erreichte und dem es sogar gelang, im interstellaren Raum zu performen.
Herzlichen Glückwunsch auch an Tante Svetlana, die nun Ihre erste Brennerei aufbauen konnte, um so die Wirtschaft im Balkan ankurbeln zu können.
Eine dritte Erwähnung soll hier natürlich auch sf0815 gebühren, der nach seiner Erstauflage festgestellt hat, dass er sich nun aus dem Schriftstellerbusiness zurückziehen will und lieber etwas anständiges machen möchte. Er ist nun Tante Svetlanas bester Abnehmer und hat seine erste Hausbar auf einem Partyboot eröffnet. Nach einer Investition von 2 Mio. Reichsmark wartet er nun auf seine ersten Kunden.
Star Trek - Unendlicher Balkan
Der Balkan. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2.200. Dies sind die Abenteuer des Raumschriffs Slibowitz, das mit einer 8 Mann starken Besatzung viele Jahre lang unterwegs ist, neue Kneipen zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Realität entfernt, dringt die Slibowitz in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat... Ah-uuuuuh-aah, Ah-ha-ah-uuuuuuh-aah.
Mr. Utschkov: "Captain, Captain. Unbekannte Flugobjekt einige Bierschlauchlängen voraus."
Captain Järv: "Auf den Schirm! Nanu, das scheint ein Raumschiff der Borg zu sein! Alarm! Bordarzt Wolle und Chefingenieur Elvis sofort auf die Brücke!"
Wolle: "Captain, Sie schulden mir noch 1.000 Dinar. Ich musste die Bordapotheke auf Planet Sofia 7 verkaufen, um Ihnen die gewünschten Ukraineflaggen zu kaufen."
Captain Järv: "Sparen Sie sich das Genörgel. Schauen Sie auf den Bildschirm! Wir haben jetzt ein größeres Problem."
Elvis: "Die Phaserkanonen sind leider deaktiviert worden, da wir die Ersatzteile beim Pokern gegen die USS Steinhäger verzockt haben."
Lt. Micha: "Captain, es versucht sich jemand auf die Brücke zu beamen."
Captain Järv: "Um Gottes Willen! Unsere letzte Stunde hat geschlagen. Da ist der Borg. Gehen Sie alle in Deckung!"
Andy Borg: "Ich weiß, dass ich Dich verlor. Dass mit Dir auch den Freund ich verlor. Ich komm' verlassen mir vor. Drum adios, adios, adior Amor."
Bratislava im Bann von Dimitry Utschkov
Er zieht die Schlingen immer fester um sich zusammen. Neben Micha, welchem Honig ums Maul geschmiert wurde, war Tante Svetlana letzte Woche mit einem großzügigen Geschenk ins Bratislava. Wer sich geographisch auskennt, der weiß wie weit die beiden Städte Ljubljana und Bratislava auseinanderliegen. Zumindest eben geographisch. Denn rein sportlich schenken sie sich nichts. Die Spiele gegeneinander sind hart umkämpft. Es wird auf allen Ebenen versucht den Gegner zu täuschen. Jetzt greift Dimi ein und versucht a.s. zu manipulieren. Das kann nicht gut gehen. Es wird gehofft, dass sich bspw. järve oder BorussiaderSchlag nicht solchen manipulativen Tendenzen unterwerfen werden. Denn sonst steht Olimpia bald isoliert da und die restlichen Teams schustern sich gegenseitig die Punkte zu. Der internationale Sportgerichtshof hat bereits seine Augen auf die Liga geworfen. Dochb CdC regiert mit eiserner Hand. Ihm werden Kontakte zu Infantino, Blatter und Co. nachgesagt. Alle bekanntlich keine Sauber-Leute.
Glückwunsch
an Trainer Micha und sein Team Vasas Budapest zum Herbstmeister Titel . Ist zwar ein Titel für den man sich nichts kaufen kann, stärkt aber das Selbstvertrauen . Wir stehen weiterhin in Lauerstelleng auf dem 2 Platz und haben 2 Punkte Rückstand . Zwei Punkte hinter uns folgen Schachjor Donetzk und Roter Stern Belgrad . Bis Platz 7 haben die Teams noch die Chance sich International zu qualifizieren . Unsere Mannschaft konnte am letzten Zat sechs Punkte gewinnen und verlor nur Auswärts bei FK Sarajevo mit null zu eins . Am nächsten Zat haben wir 2 schwere Auswärtsspiele bei Dinamo Zagreb und FK Sarajevo . Zu Hause wird es auch nicht leichter , da haben wir Roter Stern Belgrad zu Gast . In den drei Partien wird wohl viel taktiert werden ,ob das gut für uns ist werden sie nächste Woche hier lesen können .
Star Trek - Unendlicher Balkan II
Der Balkan. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2.200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Slibowitz, das mit seiner 8 Mann starken Besatzung viele Jahre lang unterwegs ist, neue Kneipen zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Realität entfernt, dringt die Slibowitz in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat... Ah-uuuuuh-aah, Ah-ha-ah-uuuuuuh-aah.
Mr. Balt: "Faszinierend. Captain Järv? Weshalb haben Sie neben Wolle und mir auch den Praktikanten mit auf diesen unwirtlichen Planeten gebeamt? Wäre nicht Bordingenieur Elvis die bessere Wahl gewesen?"
Captain Järv: "Alter Vulkanier! Schon mal etwas von Taktik gehört?"
Wolle: "Ich muss Mr. Balt zustimmen. Einen Techniker könnten wir hier bei der Erforschung dieser seltsamen Pflanzenwelt gut gebrauchen."
Captain Järv: "Eben! Ja, da gucken Sie, Sie Amateure. Können Sie denn alle nicht 1+1 zusammenzählen? Sie wissen doch: Wenn wir gemeinsam auf einen Planeten gebeamt werden, wird im Ernstfall immer der Praktikant von der lokalen Fauna verspeist oder von Einheimischen dematerialisiert. Und jetzt ist Ruhe im Karton!"
Praktikant André Schmidt: "Captain, haben Sie vielleicht hier eine Aufgabe für mich? Also außer Kaffee kochen oder Akten lochen?"
Captain Järv: "Selbstverständlich. Hier können Sie sich richtig nützlich machen. Stellen Sie sich doch bitte einmal neben den Strauch dort hinten... Nein, ruhig noch ein Stück näher."
Angekommen
...in den unendlichen Weiten
...auf dem Boden der Tatsachen.
...auf dem heimischen Trainingsgelände.
Die Lage ist...
...bedrohlich.
...verzwickt.
.. bedenklich.
...so schlecht wie selten zuvor.
Die Stimmung ...
...hat ihren Tiefpunkt erreicht.
....wird hoffentlich wieder besser werden.
...könnte deutlich besser sein.
Die Gegner....
...sind momentan eine Nummer zu groß.
...sind gewieft.
...wissen, wie man Olimpia leicht schlagen kann.
Der eigene Trainer ist ..
... Ratlos.
....konsterniert.
...besessen es besser zu machen.
...angezahlt...
...am Rande der Verzweiflung.
Was es zu ändern gilt ...
...die eigene Taktik.
...der eigene Anspruch.
...einfach alles.
Was ich noch zu sagen hätte...
...dauert eine Zigarette.
...geht mir hier alles auf die Kette.
....dauert länger als die Christmette.
Amen.
Sie lasen die besinnlichen Zeilen eines Wanderprediges, der seinen Aufenthalt in der slowenischen Hauptstadt momentan nur wenig genießen kann.
Mittelmaß
Hier in der Liga tut sich so einiges, irgendwo da oben im Weltall zumindest. In der Mitte der Tabelle wird es inzwischen sehr langweilig. Nachdem nun auch das Wetter nicht mehr das beste zu sein scheint (siehe Wetterbericht weiter unten ;)), aber das braucht auch nicht zu verwundern, wenn man den ganzen intergalaktischen Müll hier beachtet. Eigentlich kann man da doch ganz zufrieden sein, dass man da oben nicht zwischen all der Verschmutzung herumliegen muss, sondern sich das große Kino hier ganz gemütlich von der Couch aus ansehen kann. Bewegung ist eher mäßig. Maximal zum Kühlschrank und wieder zurück, diese Konstanz scheint auch deutlich den weiteren Verlauf der Tabellenmitte wiederzuspiegeln, daher lässt man sich nun bald das Bier hernehmen, um sich gut nicht mehr bewegen zu müssen in den nächsten 4 ZATS
Star Trek - Unendlicher Balkan III
Der Balkan. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2.200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Slibowitz, das mit seiner 8 Mann starken Besatzung viele Jahre lang unterwegs ist, neue Kneipen zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Realität entfernt, dringt die Slibowitz in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat... Ah-uuuuuh-aah, Ah-ha-ah-uuuuuuh-aah.
Mr. Utschkov: "Captain, Captain! Sehen aus wie Saustall hier auf Brücke."
Mr. Balt: "Faszinierend. Pizzakartons und Chipstüten in Hülle und Fülle. Mehr Müll als Weltraumschrott im Orbit von Proxima Centauri."
Captain Järv: "Das ist nur ein besonders kreativer Arbeitsplatz! So muss man sein Umfeld im 22. Jahrhundert gestalten, damit man auch für junge Mitarbeiter zukünftig attraktiv bleibt. New Work!"
Mr. Balt: "Captain. Ich möchte nicht kleinlich sein. Aber Hausmeister Derschlag wird die Sache sicher anders sehen."
Captain Järv: "Soll der alte Querulant und Vetternwirtschaftler ruhig kommen! Mir kann der griesgrämige Wicht den Tag nicht verderben!"
Lt. Micha: "Wenn man vom Teufel spricht."
Hausmeister Derschlag: "Wie sieht es denn hier aus? Sind Sie denn wahnsinnig geworden? Captain Järv, ich mache Sie persönlich für den erbärmlichen Zustand der Brücke verantwortlich. Und ich erinnere Sie gerne noch einmal daran, dass dieses Schiff hier meinem Onkel gehört. Und dieser hat es gar nicht gerne, wenn man mit seinen Sachen nicht anständig umgeht."
Captain Järv: "Ähhh, das ist ein großes Mißverständnis. Den Kingonen ist die Munition ausgegangen und sie haben uns stattdessen mit Müll beschossen... Wenn ich diese Klingonen erwische."
Mr. Balt: "Faszinierend cringe. Beam me up, Elvis."
Endlich Wintereinbruch
Letzte Woche hat es noch geschneit. Diese Woche ist Weltuntergangsstimmung in Ljubljana. Nach dem Ausscheiden im Pokal ist die Stimmung am Tiefpunkt angelangt. Zwei Unentschieden trotz enormen Einsatzes waren nicht genug. Das ist exemplarisch für die verzwickte Situation in der der Verein steckt. Am Anfang der Saison konnten die eigenen Unzulämglichkeiten noch gut durch Schuldzuweisungen an andere übertünscht werden. Doch jetzt wurden die Schwachstellen schonungslos offengelegt. Der Trainer ist in momentaner Verfassung über das Saisonende nicht mehr haltbar. Geholt wurde er für Edelmetall. Auf dem Boden der Tatsachen anegkommen, warten kommende Woche Duelle gegen die zukünftigen Meister aus Belgrad und Bukarest. Von hinten schickt sich Zagreb auf der Überholspur an. Schuld an allem ist nur sf5078.
Endlich Frühling
Endlich Frühling, und das darf nach dem Motto tristen,grauen Winter gern gefeiert werden. Alle Welt strömt nach draußen,um die ersten warmen Temperaturen zu genießen und dem Winter ade zu sagen.
Auch die Spieler von FK Sarajevo nutzen natürlich diese Chance,um sich ein wenig in Bewegung zu bringen und die Sonne sowie die Temperaturen zu genießen.
Gemeinsam mit dem Trainer Baltic78 wird dabei auch mit einem guten Slivovitz angestoßen und man hofft auf eine Vertragsverlängerung,die angesichts der durchwachsenen Saison noch lange nicht unter Dach und Fach ist. Der Trainer musste sich einige Fragen gefallen lassen und auch wenn die letzten Spiele besser liefen so ist FK Sarajevo doch noch weit entfernt vom Leistungsniveau früherer Tage.
Die letzten
Die letzten drei Zats stehen vor der Tür,und FK Sarajevo hatte nach einem guten vorletzten nun im letzten ZAT auf ganzer Linie enttäuscht.
Keiner weiß,was in den nun noch anstehenden Spielen drin ist,klar ist nur,dass es nicht einfach wird. Die größte Frage derzeit ist,ob der Trainer Baltic78 die Saison für gelaufen erklärt und zumindest den bestehenden Tabellenplatz noch verteidigt oder ob es noch weiter mit Sarajevo abwärts geht.
Die kommenden Spiele werden kein einfaches Durchlaufen,sondern verlangen dem Team noch alles ab. die Fans unterstützen ihre Mannschaft nach Kräften und alle hoffen noch auf ein kleines Fußballwunder. Auch wenn die Hoffnungen langsam schwinden. Also,auf geht's in die letzten drei Zats!
Balkan: Maverick
"Highway to the Danger Zone. Gonna take it right into the Danger Zone. Highway to the Danger Zone. Ride into the Danger Zone." Schöner als damals Kenny Loggins hätte man es gar nicht formulieren können. Denn die Gefahrenzone Balkan ist natürlich nichts für schwache Nerven, Warmduscher oder Weicheier, sondern eher etwas für Hütchenspieler, Trickser und halbseidene Gesellen. Kein Wunder also, dass sich ganz ohne die unbezahlbaren Kampfjests zwischen Slowenien und der Ukraine eine bunte Truppe breitgemacht hat, die windigen Rivalen aus dem Rest Europas das Fürchten lehrt. Vordergründig mag dies gar nicht so aussehen, denn die Teams vom Balkan sind in den Europapokalen allesamt frühzeitig ausgeschieden. Doch in Wahrheit fokussiert man sich im Südosten des Kontinents auf den Handel mit gepanschtem Alkohol, nachgebauten Zigaretten und gestrecktem Schafskäse. Es bleibt also eine Region, in der distinguierte Mitteleuropäer nichts zu suchen haben. Nicht einmal Tom Cruise würde sich mit seinem Flieger in eine derartige Danger Zone begeben. Oder verändert wieder zurückkehren. Take my breath away.
Irgendwann geht die Sonne auch wieder auf
Trainer a.s. scheint sich mit dem täglichen Sonnenrhythmus nicht sonderlich gut auszukennen. Denn während er in den unendlichen Weiten des unbedeutenden Pokals in seiner eigenen Seifenblase steckt, da schwebt die grüne Fee vorbei. Geschenke hat sie nicht im Sack. Sondern nur gute Nachrichten. Denn am Ende des Tunnels ist Licht zu sehen. Oh Nein, es ist kein Zug. Der direkte Draht der grünen Engel zu allem extra terrestrischen Leben hat sich endlich ausgezahlt. Es wurde Kontakt zu einer neuen, unbekannten Lebensform aufgenommen. Die Spezies wurde alter Schwede, kurz a.s., getauft. Angeblich soll das äußere an einen Dino mit Billy-Regal im Bauch erinnern. Doch wie dem auch sei. Die Seifenblase dieses besagten Wesens könnte jeden Moment durch den vorbeischwebenden Kometen super Forza Ljubljana gestreift werden. Die Blase platzt. Doch was bleibt? Wohl eine unendlich lange Reise durch unbekannte Galaxien direkt in ein schwarzes Loch.
Sergeant Dimitry übernehmen Sie.
Balkan Hur
"Was das sollen heißen? Nur noch nehmen an Euros, aber nix mehr serbisches Dinar oder russisches Rubel? ... Wie? Sein neues Maßnahme von die Chef? Dann aber gleich können teilen mit, dass sein für Onkel Dimitry kein erotisches Massage, wenn Dunja nur lesen vor Kapitel von 50 Shades of Grey. ... Genau, sein Kunde äußerst unzufrieden mit Service, das man sein nicht gewohnt in dieses Art von Etablissement. ... Mir nicht kommen müssen mit Inflation, schlechte Wetter oder Beschwerden mit Menstruation! Ich wollen sprechen sofort mit die Geschäftsführer! ... Wie sein nicht da? Das ja passen wunderbar in Bild, dass sich nicht kümmern um Betrieb und langbeiniges Angestellte. Aber wo stecken schmieriges Patron? ... Ach, sein aus Russland. Das hätte sich die Onkel ja erklären können gleich. Abzocke und mieses Service, nur noch fehlen Buffet mit ungenießbare Speisen! Ich habe fertig!"
Tabellenführer ,aber wie lange ?
Dinamo konnte am letzten Spieltag die Tabellenspitze erklimmen , wäre das blos der letzte Zat gewesen . Ja auch wir müssen uns mal zu Wort melden , ist unser TK doch merklich zusammen geschrumpft . Am letzten Zat konnten wir in einem Spannenden Spiel den Gast von
Dinamo Zagreb knapp mit 5 : 4 Toren bezwingen . Bei Roter Stern Belgrad gab es eine null zu vier Klatsche . Im zweiten Heimspiel gelang uns ein klarer drei zu null Erfolg gegen den
FK Sarajevo . Nun geht es am vorletzten Spieltag zum Tabellenvierten
Schachtjor Donetzk , haben dann ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten
CFR Cluj , den man nicht unterschätzen darf . Im letzten Spiel des Zat´s gehts zum Tabellenzweiten
Vasas Budapest und seinem Trainer Micha . Es werden drei schwere Spiele ,mal schauen was für uns so drin ist .
Brandherd Europa
Angelsäschsiche Floskeln im slawischen Sprachraum zu gebrauchen gleicht einem Himmelfahrtskommando. Da kommen die Kampfjets gerade rechtezeitig in Slowenien an. Maverick Dimitry von seinen russischem Freund Putin liebevoll auch roter Baron genannt fliegt eine schöne Tupolew durch die dichten Rauchschwaden über dem Balkan. Überall da unten sieht er Krisenherde, Brände und schwelende Konflikte. Nur über Slowenien singen die Engel. Frohlocken mit dem Duft von Wein und Honig. Und dennoch sind sie in Ljubljana unzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Die Mannschaft hatte sich mehr vorgenommen. Weiterhin sind sie zu friedvoll. Sie wollen niemanden auf die Füße treten und sind somit auch nicht auf dem Radar des roten Barons zu erkennen. Das ist für das große Finale vielleicht auch ganz gut so.
Saison -Finale
Nun gehts am letzten Zat um alles oder nichts ?
Die ersten Vier Teams können noch alle Meister werden und auch alles verlieren . Die ersten vier Teams trennen 2 Punkte , auf den Tabellenfünften sind es vier Punkte für die zwei Teams auf Platz 1 und 2 , von Platz 3 und 4 sind es ein - bis zwei Punkte . Es wird also sehr spannend . Favoritten sind Spitzenreiter Roter Stern Belgrad und der Tabellendritte Olimpia Ljubljana mit sehr guten Kraftreserven . Außenseiter Chancen haben Dinamo Bukarest als Tabellenzweiter und der Tabellenvierte Vasas Budapest . Unsere Mannschaft hat ein Heimspiel gegen den Tabellendritten Olimpia Ljubljana ,das darf keiner verlieren . Danach haben wir zwei Auswärtsspiele bei Slovan Bratislava und Hajduk Split . Lassen wir uns überraschen wer Meister wird .
Top 3 sichern
Es geht auf die Zielgerade der Saison. Gerade rechtzeitig zeigt sich Olimpia Ljubljana in bestechender Form. Die letzte Niederlage liegt bereits lange zurück. Doch zu früh freuen sollten wir uns nicht. Denn die Konkurrenz ist gut aufgestellt. Es soll Rang drei abgesichert werden. Dafür sind zwei Siege notwendig. Wenn dann am Ende spgar die Meisterschaft rausspringe sollte, dann nimmt man das natürlich gerne mit. Die Konzentration liegt voll und ganz auf dem Heimspiel gegen Zagreb und der Partie in Bukarest. Zwei Siege in diesen entscheidenden Spielen und unsere Mannschat spielt nächstes Jahr europäisch. Der Sprung auf Rang zwei ist dafür vorgesehen. Was Belgrad dann macht, darauf haben wir keinen Einfluss. Aber mit einem Quäntchen Glück ist vielleicht das große slowenische Fußballwunder möglich.
Forrest Balk
"Die Leben sein wie Schachtel Pralinen. Man nie wissen, was man bekommen. Manchmal Praline mit Slibowitz, manchmal mit Cevapcici oder mit Hackepeter", so fasste Hobbyphilosoph und Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov den Fußball im Allgemeinen und die Balkan League im Speziellen zusammen. Denn kurz vor dem Saisonende ist für viele Teams noch einiges möglich. Titelverteidiger Roter Stern Belgrad grüßt zwar momentan von der Spitze, doch auf den letzten Metern der Liga droht Ungemach. Warten wir ab, wer am Schluss die Pralinen erhält. An dieser Stelle geht der gewohnte Dank an den Ligaleiter CdC, der einmal mehr mit pünktlichen Auswertungen und gelegentlichen Kolumnen punkten konnte. Auch wenn die Rubriken Statistik und Regeln eher Balkan Style sind, kann man sich über einen derart zuverlässigen Organisator nur glücklich schätzen. Auf Wiedersehen an die Mitstreiter in der kommenden Saison. Mit acht Übungsleitern war dies echt eine spannende und tolle Spielzeit im Balkan. So kann es gerne weitergehen.