Schiebung
Nachdem der Balkan in der letzten Saison scheinbar zu stark davon der Großmacht des Slovan dominiert wurden, muss man nun härtere Maßnahmen ergreifen. Von den anstehenden Massenmorden abgesehen schleicht sich auch ein Trainer herum, der einfach mal zwei Vereine gleichzeitig trainiert, um irgendwie noch eine Art Vormachtsstellung zu erlangen. Aber natürlich will sich auch der große Slovan in dieser Saison noch einmal von seiner besten Seite zeigen und zieht unerschütterlich in den Kampf. Mit dabei wie immer sein Kühler Kopf und die starke Wade.
Da die Saison fast schon in der winterlichen Jahreszeit startet wird aktuell nur der Gegner mit dem weihnachtlichen Süßgebäck verköstigt und man hofft, dass er nun endlich anfängt träger und fetter zu werden. Wir schicken bald mal wieder Hexe Svetlana, um zu schauen, wie fett der Junge nun schönste. Es geht eben nichts über eine gute Taktik ;)
Lasset die Spiele beginnen.
Mord im Balkan-Express
Die neue Spielzeit steht vor der Tür, und Kommisar Hercule Poirot wird einmal mehr kühl analysieren, welche Meisterschaftsambitionen auf der Strecke kaltblütig von der Konkurrenz niedergemeuchelt werden. Welche neun Opfer wird die neue Saison bringen? Gut, am Ende ist es einfach mit dem Täter, denn das ist schließlich die einzige Person, die übrigbleibt. Aber es wäre natürlich wünschenswert, schon vorher über sein Schicksal mehr zu wissen. Böse Zungen behaupten übrigens, Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov hält sich hinter der Theke des Speisewagens versteckt, während man sich in Ljubljana augenscheinlich schon damit zufrieden gibt, nicht an der ersten Weiche abgekoppelt zu werden. Wer hat sich einen guten Platz mit Blick in die balkanesische Landschaft ergattert? Wer ist Herr Lewski, dieser etwas herabgewirtschaftete bulgarische Landadel? Und warum steht auf dem Fahrtenanzeiger, dass dieser Zug nur bis Bratislava fährt? Fragen über Fragen. Monsieur Poirot, könnten Sie jetzt so langsam vielleicht mal mit Ihren Ermittlungen beginnen?
Es geht schon wieder los
In dieser Saison geht es darum die Vorherrschaft des großen Slovan zu stürzen.
In dieser Saison geht es darum, Tante Svetlana einen Gegenbesuch in Sheffield abzustatten, um ihr dort Selbstgebranntes aus Slowenien mitzubringen. In diesem Zustand sollte der Onkel dann mehr bei ihr sein, als am Seitenrand seines Teams.
In dieser Saison geht es darum, die Etablierten Wolle und Micha nicht näher an die Spitzengruppe heranzuführen.
In dieser Saison geht es darum, Sarajevo und Donetzk die Grenzen in ihren skurilen Setzweisen aufzuzeigen.
In dieser Saison geht es darum, benson nicht zu viel Wasser unter dem Kiel zu verschaffen.
In dieser Saison geht es darum mit der Zeitung so viel Aktivität zu generieren, sodass CdC sich wöchentlich gerne ans Tippen der Startseitenberichte setzt.
In dieser Saison geht es für unsere Olympianiken darum, denn Klassenerhalt früh abzusischern.
Im Zeichen der Pommes
oder so ähnlich heißt dieser ZAT wohl. Nach dem nun offiziell die Pommes Frittes zum Nationalgericht des Balkans erklärt wurden, versucht man es nun auch hier, mit der Umbenennung dieses Gerichts zu Freedom Fries, da sie für so viele Facetten der Freiheit stehen: Zum einen sei hier natürlich die Meinungsfreiheit genannt, aber auch die Narrenfreiheit sei an dieser Stelle nicht vergessen, wenn wir in Erinnerung an Dieter Hallervordens Tante Emma Laden denken.
Natürlich haben allen Kämpfern in diesem Landstrich die Witterungsverhältnisse zu schaffen gemacht, aber man ist langsam wieder dabei sich aufzubauen und mit gestählter Brust in den Kampf um die goldene Pommes einzuziehen. Auch wenn der große Slovan sich bekanntlich nur schwer von seinem großen Fall erholen wird, bleibt immerhin noch ein kleiner goldener Funke Bratfett am Torrausch-Himmel, der Rettung verspricht.
Spiel mir das Lied vom Balkan
Unablässig weht das Stroh über die vertrockneten Hügel des Balkans. Der Sommer hatte im Wilden Westen Ex-Jugoslawiens ganze Arbeit geleistet und ein ausgedörrtes Land zurückgelassen. Nur ein einsamer Bonanzaradfahrer mit Cowboyhut und Mundharmonika macht sich auf die Suche nach einem mißliebigen Punktemörder, der ihn mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Sehen Sie Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov als Hauptdarsteller in einem Jugo-Western frei nach Sergio Leone. Mit Wolle als Reinkarnation von Henry Fonda und järve als Schmalspurversion von Claudia Cardinale. Wer sind die zwielichtigen Revolvermänner mit langen Mänteln, die am Westbahnhof von Belgrad aus einem Tanzzug der Deutschen Bahn aussteigen? Warum gibt es dort keine funktionierende öffentliche Toilette? Und was möchte uns Onkel Dimitry zum Abschluss noch mit auf den Weg geben? "Kennen Du mies bezahltes Praktikant von Revolverblatt eigentlich noch Pointe von die Witz? Nein? Pass auf, gehen so: Gerne. Haben Sie denn auch Flasche mitgebracht? Ha ha, ha!!"
Eine Flasche Pommes bitte
Aber bitte Schranke rot-knallrot. Denn das ist die Warnfarbe zur kommenden Saison. Die restlichen neun Teams nehmen Olimpia Ljubljana als wohl stärksten Konkurrenten und Meisterschaftsanwärt Nr. 1 wahr. Denn anders sind die rekordverdächtigen zehn Tore zum Saisonauftakt nicht zu erklären. Zugegeben, die eigene Mannschaft zeigte sich im einzigen Heimspiel sehr naiv. Doch das wird sich ändern. So kann es nicht weiter gehen. Coach sf fordert eine Reaktion in den kommenden drei Spielen. Der Anschluss nach oben soll nicht verloren gehen, man will doch den Erwartungen der Konkurrenz gerecht werden. Was ist dafür nötig? Tore schießen! Ja genau, in dieser Woche stand daher ausschließlich Torabschluss auf dem Programm. In diesem Sinne bitte eine Flasche Pommes mit grünem Ketchup. Ja, den gibt es. Hoffentlich auch bald in der slowenischen Hauptstadt.
Palim palim....
Da kommt die neue Saison.
Und wer dachte es würde dieses Mal eher ruhig angegangen werden,wird doch wieder überrascht von der Dynamik dieser Liga.
Aber natürlich begann die Spielzeit mit einem Dämpfer,als man sich auswärts in Belgrad eine 0:3 Klatsche einfing. Aber nicht verzagen, Trainer fragen,und schon klappt es auch mit dem Dreier. Zumindest auf dem Fußballplatz. Gegen Bratislava gelang dann nach einem zähen Spiel ein 4:2 Heimsieg und somit konnten die ersten drei Punkte dann auf dem Zähler verbucht werden. Einfach war es nicht, da der Gegner sich ausgesprochen hartnäckig wehrte und es zur Halbzeit unentschieden stand. Am Ende aber stand ein glücklicher Trainer auf dem Platz und freute sich mit seiner Mannschaft über das Ergebnis. Im dritten Spiel dieses ersten ZAT ging es gegen den Newcomer,die Partisanen aus Tirana. Auch diese spielten leidenschaftlich und machten es den Jungs von Trainer Baltic78 nicht leicht. Aber mit ein bisschen Fortune und dem Willen, im zweiten Auswärtsspiel einen Sieg einzufahren, gelang ein knapper 3:2 Erfolg.
Also, die Saison ist eröffnet und es geht wieder rund. Und wie jeder weiß: nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
Food-Ball
Der Verein- er ist wie guter Wein. FK Sarajvo hat mich im tiefsten Herzen berührt. Mit seinen vielfältigen,abwechslungsreichen und auch überraschenden Nuancen im Spielaufbau überzeugt er zu Rind, Fisch und Wild- im übertragenen Sinne.
Nach den ersten Spieltagen ist die kulinarische Essenz jedoch alles andere als Haute Cuisine. Nach dem guten Start schmeckte das,was Trainer und Fans geboten bekamen, jedoch eher nach Modern Street Food. Überraschend legte man einen guten Start hin, dem jedoch etwas Würze im Nachhall fehlte.
Man kam zwar sehr gut ins Spielgeschehen,jedoch nicht über ein erstes Tasting hinaus. Dabei waren die Anfänge durchaus würdig, einen Michelin-Stern zu erhalten. Man darf gespannt auf die nächsten Variationen der bosnischen Küche in den nächsten Spielen gespannt sein.
Howdi
Einsam zieht er durch die Wildnis des morgigen Häuserblocks: Cowboy Slovan ist von seinem wunderschönen schwarzen Rappen abgestiegen und läuft mit zwei Revolvern bewaffnet dem Vollmond entgegen. Während er mutigen Schrittes durch die Stadt zieht weht ihm der Wind um die Ohren und das einzige Geräusch, das durch die Nacht hallt, ist das Klappern seiner Spohren auf dem eisigen Asphalt. Er wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht und ist sich sicher: diese Gegner werden sich warm anziehen müssen! Sonst werden sie blutiger in irgendeinem Hinterhof gefunden werden. Wartsn Wir also ab, ob der Sheriff bald eine Reihe von Leichen aus seinem Keller schaffen muss oder ob es weiterhin so schön ruhig bleibt. Hier im Block
Der nächste Bitte
In dieser Woche ist einer der leitenden Ermittler aus dem Müncher Tatort zu Gast in der solwenischen Hauptstadt. Zwar ohne seinen kongenialen Partener, dafür mit einer gehörigen Portion Mut. In der Tabelle steht Sarajevo deutlich vor den grünen Engeln, die ohnehin denkbar schwach in die Saison gestartet sind. Für uns zählen in dieser Saison nur die Heimspiele, so ist auch der volle Fokus auf das anstehende Spiel zu erklären. Die Mannschaft will die Heimserie weiter ausbauen und bis zum Saisonende mit weißer Weste dastehen. Was am ersten ZAT passiert ist, ist bereits vergessen.
Während die Konkurrenten sind mit Flaschen Pommes, Bonanza, und Didi Hallervorden beschäftigen, ist sf5078 mit der Zeit gegangen. In dieser Woche erstmals neu im Training: Eine Einheit Verteidigung gegen die dunklen Künste. Ob die Einheit erfolgreich war wird sich in der kommenden Woche zeigen.
Alien I (Balkan version)
"Was sein hier los, Ash? Hatte gerade in Kälteschlaf feuchtes Traum von Ludmilla und Viktoria. Weshalb mich hier also wecken?" ... "Commander Utschkov, wir haben ein Hilfesignal von Partizani Tirana erhaten. Mit Blick auf die intergalaktische Weltraumordnung hat unsere Firma entschieden, dass wir den Aliens dort... äh, den möglicherweise notleidenden Kindern und Haustieren umgehend als Rettungsmission bereitgestellt werden, damit wir im Anschluss einen schönen Post bei LinkedIn einstellen können." ... "Wer sein Postmitarbeiter Linkin? Kennen die Onkel nur die Linkin Park in wunderbares Stadt Moskva. Jedenfalls jetzt mir mal gut hören zu, Sie schmieriges Android: Wir jetzt nix ändern Kurs von dieses Erzfrachter, um zu fliegen nach Placenta Tyranska, nachher noch kommen abhanden alle Kupferkabel von Raumschiff. Stattdessen lieber steuern an "Club Chez Vanessa" in Gewerbegebiet von Castrop-Rauxel, da sich können müdes Dimitry erholen von ganzes Anstrengung. Was Sie gucken so indigniert? Das sein eine Befehl! Dann halt müssen sagen Ridley Scott, dass Film werden diesmal bisschen kürzer."
Trari trara, der November ist da
Und wie in jedem Jahr kommen auch auf dem Balkan in diesem trüben Monat auch die einen oder anderen trüben Gedanken mit hoch. So ließ der letzte ZAT den Trainer von FK Sarajevo mit einem nachdenklichen Gemüt zurück, denn eigentlich waren seine Jungs doch gut vorbereitet und motiviert in diesen Tag gegangen. Aber dann fehlte eben in letzter Konsequenz die Durchsetzung. Aber naja. Vielleicht ist das schon der Herbstblues? Zumindest sorgt der Slivovic für innere Erwärmung und auch die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit.
Man wird sehen, was am Jahresende auf der Habenseite steht.
Und noch ist nichts verloren. Aber noch ist man ja mittendrin in der Hinrunde. Also, auf geht's in die nächsten Spiele!
Jenseits von Balkan
In einer stressigen Saison ist es von essenzieller Bedeutung, dass zum richtigen Zeitpunkt mal eine Pause eingelegt wird. Denn nur mit der angemessenen Dosierung der Kraft ist man auch am Ende der Spielzeit noch mit ausreichender Frische gesegnet. Grund genug für Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov die Badehose einzupacken und sich zu einem kleinen Kurzurlaub nach Tunesien zu begeben: "Gewesen wirklich Reise unverschämt billig. Für weniges Dinar erhalten Vollpension in Hotel mit Pool und Sauna." Allerdings hatte die Nebensaison doch so ihre Tücken. Denn die morgendlichen Buffets fallen nicht ganz so üppig aus, wenn 90% der Zimmer nicht belegt sind. Onkel Dimitry ist dies natürlich egal, vor allem wenn die nette Bedienung aus Omsk mehr Zeit hat, um den anspruchsvollen Gast aus Serbien zu bedienen: "Müssen nicht unbedingt geben Rührei bei Frühstück, damit sein fabelhaftes Urlaub. Gutes Service von engagiertes Mitarbeiterin ganz entscheidend, damit die Onkel können entspannen... Genau Natalja, noch bisschen weiter rechts."
Im Keller
Im Keller steckt nicht nur die Mannschaft von Olimpia fest, sondern auch der Trainer. Im Keller des Vereinsheims sind die Trophäen längst vergangener Tage aufgewahrt, sie stauben vor sich hin. Vor ihnen sitzt ein einsamer, weißer Mann. Verträumt schaut er in Richtung des Meisterschaftspokals. Das sind Ziele die eigentlich auch sf5078 verfolgt, doch die Saison läuft ebenso wenig wie die Saisons zuvor. So bleibt dem einsamen Mann nichts, als sich im Keller zu verstecken. Bei den Auswärtsspielen wurde er sehr lange nicht mehr an der Seitenlinie entdeckt. Doch das soll sich gegen Bukarest ändern, voller Tatendrang steht er auf, nimmt die goldene Trophäe in die Hand und hält der Mannschaft in der Kabine eine Standpauke. Ob das geholfen hat, wird sich zeigen. Mit drei Siegen aus den anstehenden drei Spielen könnte der Keller verlassen werden.
Belgropolis
Manchmal hatte man es nicht leicht als Coach von Roter Stern Belgrad. Immer diese Umleitungen, Spurverengungen und Bedarfsampeln, die den Weg mit dem Bonanzarad zum Trainingsgelände erschwerten. Vor einigen Wochen hatte es Übungsleiter Dimitry Utschkov noch beim allmächtigen Präsidenten des Clubs versucht, für sich einen Hubschrauber als Dienstwagen zu beantragen, am Ende verließ er den Termin aber mit einem nagelneuen 7er Imbusschlüssel für sein aktuelles Gefährt. Da hatte man offensichtlich einen Kompromiss fernab der Mitte getroffen. Und so quält sich Onkel Dimitry weiter durch den permanent stockenden Stadtverkehr der serbischen Hauptstadt, um seine Ziele per Drahtesel zu erreichen. Immerhin hatte der Vereinspräsident ihm ein neues Navigationssystem versprochen, welches am Beginn der Woche eingetroffen war. Sonderlich glücklich schaute der russische Trainer aber nicht aus, als er einen Falk-Stadtplan von Belgrad aus dem Jahr 2007 auspackte.
Auch schön hier
Wirklich sehr schön ist es hier unten im Tabellenkeller. Wir haben es uns bequem gemacht. So richtig schön kuschelig. Will hier jemand mitmachen? Wie wäre es beispielsweise mit dem großen Slovan, nur unwesentlich vor uns. Das wäre doch unsere Chance es sich muckelig zu machen. Allein sind wir auch nicht. Denn Tirana ist ja auch noch da. Oben mitspielen kann schließlich jeder. Unten kann die wahre Schönheit entfaltet werden. Jeder kann werden was er will, oder es eben auch sein lassen. Es geht also um Positive Leadership, Engagement und Raltionships. All das wird hier unten im Keller geboten. Aber natürlich auch Sicherheit, dass hier gar nichts anbrennen wird. Dazu fügen wir noch die Sinnhaftigkeit. Warum unten stehen? Naja, ist doch viel schöner. So kann man Abschließen mit der Zielerreichung, zum Beispiel das tägliche Ziel beim Einkaufen im Supermarkt an der Kasse schwach zu werden. Mission-accomlpished. Permanently.
Wunden lecken
Wunden lecken ist in den heiligen Hallen von FK Sarajevo angesagt angesichts de eher mageren Ausbeute des letzten ZAT. Gerade einmal vier Punkte konnten eingefahren werden, was angesichts des hohen spielerischen Einsatzes ein mit Vorsicht ausgedrückt ungünstiges,ja beinahe besch...eigenen Kosten-Nutzen-Effekt widerspiegelt.
Entsprechend machen sowohl die Spieler als auch Fans und Trainer eher lange Gesichter und es steht zu hoffen, dass diese Situation sich in den nächsten Spielen und zum Abschluss der Hinrunde signifikant verbessert. Es droht sonst das Abrutschen in die Tabellenmitte,wenn nicht gar in den Keller. Das wäre sehr schade und es gilt,dieses unbedingt zu verhindern.Noch aber strahlt man Zuversicht aus,ganz im Gegenteil zum eher trüben Wetter,wie sich der November standesgemäß präsentiert.
Die versunkene Stadt
Der Olymp ist bekanntlich der höchste Berg Griechenlands, Wohnort der Götter. Doch so wie die alten Griechen droht dem Verein Olimpia Ljubljana der Untergang. Es könnte das slownische Atlantis werden. Die Stadt und vor allem der ansässige Fußballklub geraten immer weiter in den Abwärtsstrudel. Es scheint als gebe es keinen Ausweg. Wenn Feinde eindringen nehmen sie regelmäßig Punkte mit. Angriffe in anderen Städten oder gar Regionen wurden noch nicht gesichtet. So ist Atlantis Olimpiana dem Untergang geweiht. Der Verein denkt bereits über eine Namensänderung nach. Dann wäre wenigstens der Klang von Weltbedeutung. Die Verhandlungen laufen. Es besteht sogar die Möglichkeit einen neuen Verein zu gründen. Die Presseabteilung von Olimipia Lljubljana hält sie auf dem Laufenden.
Winterzeit...
Winterzeit, beschauliche Zeit. Zumindest was die Atmosphäre außerhalb der Bolzplätze betrifft. Der Countdown zum alljährlichen Geschenkekaufundverschenkmarathon hat nun auch on Sarajevo offiziell begonnen und wie in jedem Jahr wird Weihnachten wieder völlig unerwartet und plötzlich vor der Tür stehen. Auch in der Liga war die Hinrunde plötzlich und vollkommen überraschend vorbei und schwupp di wupp findet sich FK Sarajevo im ersten Spieltag der Rückrunde wieder. Naja. Der Glühwein wird so manches Spiel sicherlich in einem milderen Licht schummern lassen und die Fans hoffentlich gut auf die einzelnen Spiele einstimmen.
Hohoho,nun aber ab zum Glühwein, natürlich zum Wochenende mit einem ordentlichen Schuss Slivovic! Natürlich nicht nur für den Trainer, sondern auch für das Team.
Anger Management
Es ist doch sehr auffällig. Olimpia Ljubljana strauchelt analog zur ersten Saison unter Trainer sf gewaltig. Die Entlassung droht. Wer ist Schuld daran? natürlich die Setzweise der gegnerischen Trainer. Ohne Sinn und Verstand und hauptsächlich unter dem Motto: Knallen lassen gegen die Slowenen haben sich nahezu alle Kontrahenten auf Olimpia eingeschosssen. Egal ob heim oder auswärts, die grünen Engel kriegen immer die Hucke voll. Nun werden die Engel aber zu Teufeln. Sie haben ordentlich Wut angestaut und werden dieser jetzt freien Lauf lassen. Die Vereine die es besonders auf und abgesehen haben, werden besonders bestraft. Die Rückrunde hat gerade erst begonnen. Jetzt wird es lustig. Die Gegner können sich warm anziehen. Niemand wird verschont.
Die Tribute vom Balkan
Die Hälfte der Saison ist auf dem Balkan schon wieder absolviert, und der selbsternannte Distrikt 12 der Liga grüßt von der Tabellenspitze. Irgendwie waren Dimniss Utscherdeen und seine Bogenschützen von Roter Stern Belgrad zuletzt in einen Flow geraten, der nicht nur den großen Präsidenten CdC Snow überraschte. Während die Bilder von Partizani Tirana bereits am Horizont aufleuchteten, hält sich die restliche Konkurrenz allerdings noch in den Gebüschen versteckt. Eindrucksvoll mutet dabei das Waffenarsenal der slowenischen Rivalen an, die sich aktuell aber noch fernab der Reichweite befinden. In Belgrad ist man bekanntlich erfahren darin, mit bescheidenen Mitteln über die Runden zu kommen. Nur die Vorräte an weißrussischem Dosenbier scheinen in der Arena langsam zur Neige zu gehen: "Vielleicht Du mal hören auf mit überflüssiges Monolog? Können sich machen jetzt mal nützlich Journalist und holen für die Onkel eine Kiste Kaltgetränk aus Discounter... Genau, müssen Du dafür reisen nach Distrikt Paderborn."
Benson braucht TK und bricht sein Schweigen
Benson war bisher nicht als Mann großer Worte bekannt. Aber nach der etwas überraschenden Tabellenführung wurde auf Wunsch des Präsidiums dann doch einmal eine kleine Pressekonferenz angesetzt: "Ich bin ja schon alt, ich habe das alles schon hundert Mal erlebt. Ich habe gewonnen was es zu gewinnen gibt und bin nur noch zum Spaß hier. Das mit der Pressearbeit, dachte ich, muss ich mir wirklich nicht mehr antun. Dieses lästige Spiel mit den Zeitungen, die ewig gleichen Fragen, diese inhaltsleeren Wortmeldungen, nur damit die Kolumnen gefüllt sind. Für was? zwei, drei Tore extra? Hab ich das noch nötig"
Weiters führte er aus: "Aber wenn du dann plötzlich auf 1 stehst, wenige Wochen vor Saisonende, dann willst du halt doch wieder schauen was du rausholen kannst. Wir sind sicherlich nicht der Favorit im Saisonfinale, aber auch um Platz 2 oder 3 lohnt es sich am Schluss noch eine Schippe draufzulegen. Alo bitte, wenn es der Mannschaft nützt und wenn ich so die Torcida glücklich mache, dann melde ich mich halt."
Und darum geht es ja letztendlich.
Ghost - Nachricht von Dimitry
Es war schon irgendwie merkwürdig, dass keine Menschenseele am Trainingsgelände von Roter Stern Belgrad vorzufinden war. Nur ein mit krakeliger Handschrift bekritzelter Zettel hing flatternd am Eingangstor: "Aufgrund von schlechtes Wetter fallen die Trainingsbetrieb auf unbestimmtes Zeit aus. Müssen nörgelige Kiebitze sich suchen sinnvolle Hobby. Zum Beispiel Papierfalten, Schlaglöcher ebnen oder Eier werfen auf Studenten von Jurafakultät. Jedenfalls hier sein nichts los, bis geben neues Nachricht von Onkel Dimitry. Tschüss mit üss!" Seltsam nur, dass weder Hagel oder Schnee den Platz unbespielbar machten, sondern nur nasskaltes Wetter mit etwas widrigen Platzbedingungen vorherrschte. Kein Grund also, dass man bei Roter Stern die Vorbereitung auf den nächsten ZAT in eingeschränkter Form abhalten müsste. Es war aber weit und breit niemand zu sehen. Nur eine Litfaßsäule am Vereinsgelände glänzte im Nieselregen, so dass man die Werbung für die Black Week im Saunaclub Rote Zora nur noch mühsam lesen konnte. Wo zum Teufel war Coach Utschkov hin? Steht er etwa in Verhandlungen mit einem internationalen Top-Club? Kleiner Scherz. Eine Erklärung für die Abwesenheit des russischen Trainers war nirgendwo nur im Ansatz auszumachen.
Der Frühling kommt
Es duftet so herrlich. Das Gras sprießt. Die Laune in der slowenischen Hauptstadt steigt von Woche zu Woche. Die Fans freuen sich auf das Saisonfinale. Die Mannschaft spielt momentan einfach klasse Fußball, wie von einem anderen Stern. Das muss gefeiert werden. Alle sind froh, dass der Verein momentan derart erfolgreich ist. Die Erfolgswelle muss weiter gesurft werden. Das Team darf sich nicht von seinem Kurs abringen lassen. Dafür läuft es einfach zu gut. Alle Spieler haben den Vertrag für die kommende Saison verlängert, nur der Trainer zögert noch. Liegen doch diverse Angebote aus Bratislava, Sofia und Split auf dem Tisch. Der Erfolg weckt Begehrlichkeiten, so ist das nun mal. Mal schauen, wie sich der Vorstand entscheidet. Er muss sich wohl finanziell strecken.
Winterzeit....
Seuchenzeit. Zumindest bei FK Sarajevo, wo der Trainer mit einem schweren Fall von Männergrippe darnieder liegt und hofft,dass das Team nicht auch davon betroffen ist. Zwar war der letzte Stand bei der Rückmeldung zur Spielbereitschaft noch sehr vielversprechend, aber die Kinder scheinen derzeit in den Kitas und Schulen lustiges Virenbingo zu spielen. Zumindest der Schnee und die damit verbundene vorweihnachtliche Stimmung gleichen das ein wenig aus und trösten den Trainer Baltic78 darüber hinweg, dass ihn die letzten Tage im Bett doch so sehr aus dem Weihnachtseinkaufgedöns gerissen haben.
Man wird sehen,wie seine Mannen sich in den kommenden Spielen schlagen werden. Noch ist man in Sarajevo optimistisch und hofft auf das Beste,was die nächste Runde angeht.
Wir brauchen weder Geld noch TK
Olimpia ist sicherlich nicht die Mannschaft der Stunde. Doch hier in aller öffentlichkeit nach Geld zu betteln um irgendwie die Klasse zu halten? Das haben wir nicht nötig. Lieber schlagen wir noch ein paar Mannschaften, die uns Steine in den Weg gelegt haben und treten den Gang in die Niederungen an, als hier als Bittsteller aufzutreten, nur um am Ende genauso erfolglos zu sein, wie zur Zeit. Die Mannschaft ist es den Fans schuldig sich gut aus dieser verkorksten Saison zu verabschieden. Sie muss zeigen, dass sie die Sympathien der Fans überhaupt verdient hat. Es geht in die Rückrunde. Jetzt muss der Turnaround her, dem Trainer droht seit langem die Entlassung. Das wäre auch nicht sonderlich schlimm, denn Monumente werden ihm in Slowenien nicht errichtet.
Balkan Psycho
Eine der immer wiederkehrenden Situationen auf Auswärtsreisen von Roter Stern Belgrad bestand darin, irgendwann in einem billigen Motel nahe eines Autobahnkreuzes für eine Übernachtung zu stranden. Nach der Fahrt im nur gelegentlich klimatisieren Reisebus freute sich Trainer Dimitry Utschkov auf eine erfrischende Dusche. Irgendwie hatte der Rezeptionist keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck gemacht, doch unter einem lauwarmen Wasserstrahl ließ sich das ungute Gefühl gut verdrängen. Der Duschkopf rauschte unablässig, so dass sich das Wasser in tanzenden Strudeln im Abfluss sammelte. Doch plötzlich erschien ein Schatten hinter dem Duschvorhang, den Utschkov aber nicht erkennen konnte, da er gerade von Lettinnen mit großen Augen träumte. Einige Sekunden tat sich nichts, doch plötzlich wurde mit einer raschen Handbewegung der Vorhang zu Seite geschoben und ein Mann mit einer seltsamen Perrücke stand vor dem erschrockenen Onkel Dimitry: "Was denn machen Du hier, sf5078? ... Nein, hier sich leider auch nicht verstecken verschollenes Regeln von Balkan Cup."
Die Top 3
In den kommenden Spielen will die Mannschaft aus Slowenien bweisen, dass sie eigentlich nach ganz oben gehört. Dafür hat man sich einiges vorgenommen. Die Top drei warten und da ist natürlich kein Ziel ferner als drei Siege gegen die drei oberen der Tabelle. Das ist nicht unmöglich. Die eigene Mannschaft zeigt sich zuletzt in guter Form. Außer gegen den Zuffi gelingt momentan alles. Die Gegner müssen sich warm anziehen, alle werden es gleichermaßen abbekommen. Somit kann uns am Ende auch keine Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen werden. Besonders mit Donzek gibt es aufgrund eines ärgerlichen Resultats aus vorangegangenen Partien noch ein Hühnchen zu rupfen. Wir freuen uns auf die anstehenden Duelle. Mit neun Punkten kann man vielleicht doch noch ins internationale Geschäft vordringen.
Herr Lehmann
"Angeklagter Utschkov! Sie haben die Schilderungen Ihres sehr alten Nachbarn gehört. Möchten Sie selbst zu den Vorwürfen Stellung nehmen? Was ist am fraglichen Samstagnachmittag passiert?" ... "Selbstverständlich! Nachbar H***vic (Name von der Redaktion unkenntlich gemacht) mal wieder gesessen betrunken auf Balkon und haben gemacht schlechtes Witze über Roter Stern Belgrad. Haben behauptet, dass Partizan sein bestes Club von Stadt. Das muss man sich mal stellen vor! Onkel Dimitry sich aber natürlich nicht haben lassen provozieren von altes Sack mit chronisches Hygieneproblem, sondern sich gewidmet Pflege von Balkonpflanzen mit elektrisches Heckenschere. Dabei die Gerät leider mehrfach abgerutscht und unglücklich gefallen auf Holztisch und Stühle von Nachbar, als diese haben weggebracht Leergut in Gemeinschaftskeller. Sein unhaltbares Behauptung, dass die Onkel haben mutwillig beschädigt geschmacklose Mobiliar. Daher beantragen Freispruch, Erstattung von Fahrtkosten und Europalette Dosenbier wegen Rufschädigung, Mobbing und großes Durst. Vielen Dank, Eure Ehren!"
Der kleine Lord
Beschaulich geht es zur Weihnachtszeit in Belgrad zu. Obwohl die Götter vor dem Feste noch einen ZAT vorgesehen haben, sieht man in eisiger Kälte einen Bonanzaradfahrer mit einem Anhänger an Präsenten durch die serbische Hauptstadt hasten. Immerhin bleibt hier und da noch Zeit für einen Glühwein oder einen Eierpunsch, so dass zumindest im Inneren von Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov dem Wetter mit angemessener Wärme gegengehalten wird. Merkwürdig nur, dass statt Dominosteinen oder Handwerkskunst aus dem Erzgebirge andere Dinge vom großzügigen Übungsleiter verteilt werden: "Musst Du nicht hängen an dickes Glocke. Haben die Onkel bezogen 200 Stangen Lord-Zigaretten aus polnisches Fertigung, die hier verkaufen zu absolutes Sonderpreis. Auf diese Weise verbreiten Weihnachtsstimmung und gutes Laune. Also, Pressefuzzi, Du nicht auch vor die Festtage noch benötigen kleine Aufmerksamkeit für Schwippschwager Branko? ... Ja, geben Rabatt, wenn nehmen mehr als drei Stangen für liebes Verwandte. Frohes Weihnachten aus Belgrad!"
Jetzt geht's um die Wurscht
Na, dann ist es am Schluss doch noch etwas spannender geworden als gedacht. "ch habe ehrlich gesagt damit gerechnet, dass sich die Spreu relativ schnell vom Weizen trennt und wir am Schluss mit etwas Glück auf dem zweiten Platz landen, mit respektvollem Abstand nach oben". Nun, das ist natürlich immer noch möglich, dass es genau so kommt. Aber "es sind noch magere zwe Wochen, und wir sind immer noch auf Platz 1. Nur noch zwei Heimspiele, klar, und auswrts werden wir in diesem Jahrhundert auch keine Macht mehr, aber die Punkte, die wir haben, kann uns keiner mehr nehmen".
Die Frage, ob Hajduk jetzt um die Meisterschaft spielt, war natürlich unausweichlich. "Ich habe die frage noch nie verstanden. Wir spielen um Punkte. Abstiegskandidaten spielen um Punkte. Meisterschaftsanwärter spielen um Punkte. Alle spielen um Punkte. Je mehr desto besser. st jetzt nicht so als ob das ein anderes Spiel wäre, je nachdem auf welchem Tabellenplatz du dich selbst siehst."
Die nächsten Bitte
Sechs Spiele in Folge ungeschlagen. In den letzten drei Spielen alle drei Top Mannschaften geschlagen. Außerdem die große Revanche Tour. Die Mannschaft von Olimpia beeindruckt in den letzten Wochen mit fantastischem Fußball. Blitzsauber wird gespielt. Die Gegner werden einfach so zertrampelt. So darf es gerne weiter gehen. Wie gut, dass als nächstes zwei Heimspiele anstehen. Allesamt gegen direkte Konkurrenten um die EC-Ränge. Slovan muss dafür zuerst geschlagen werden. Doch wichtiger sind die Partien gegen Sofia und Bukarest mit denen noch Rechnungen offen sind. Wir wollen uns für die mitunter heftigen oder auch schmerzhaften Niederlagen revanchieren. Dass das gelingt, daran gibt es keinen Zweifel. Vielen Dank an unseren Freund das liebe Torkontingent. Am Ende noch drei Siege drauf und die Mannschaft ist europäisch dabei. Auf gehts.
Das wars dann wohl
Die Form der Mannschaft ist gut. Die Siege werden eingesammelt, wie sonst nur Geschenke. Und dennoch ist es eine trostlose Saison für Olimpia. Die Mannschaft wird maximal Vierter. Die Aufholjagd hat zu spät begonnen. Jetzt müssen noch die Plätze nach hinten abgesichert werden. Dafür reichen zwei Siege gegen Sarajevo und Vasas. Gegegn den designierten Absteiger etwas zu setzen ergeibt einfach keinen Sinn. Im Pokal war es genauso. Wie prohezeit schieden die beiden Play Off Sieger aus. Der Modus erlaubt de facto nur einen Sieg der beiden Gruppensieger. Das ist zumindest gut zu wissen, bedarf jedoch Überarbeitung. So wünschen wir allen Vereinen einen gutschen Rutsch. Die besten Vereine werden die Liga als auch den Pokal gewinnen.
Forrest Utsch
"Die Leben sein wie Kiste Krombacher. Man nie wissen, was für Fusel man bekommen". Mit dieser lebensklugen Weisheit überraschte Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov auf der Pressekonferenz vor dem letzten ZAT. Danach verschwand der Übungsleiter grußlos, angeblich um sein eingerostetes Tischtennisspiel zu verbessern. Abends soll man ihn dann wohl in einer Belgrader Kneipe bei einem Teller Shrimps und einer Familienpackung Slibowitz gesehen haben. Jedenfalls war der Coach für ein Statement zur Balkan League oder zum Pokal nicht zu gewinnen. Dabei gäbe es einiges zu erzählen zum Endspurt in der Liga und zum Pokalendspiel gegen Slovan Bratislava. Doch auch bei einem zufälligen Aufeinandertreffen in einem schäbigen Netto-Markt zeigte sich der Trainer wenig auskunftsfreudig: "Du mal besser lassen die Onkel jetzt in Ruhe. Müssen schließlich noch kaufen Spiritus und Pokalkracher für die Jahreswechsel. Gutes Rutsch nach 2024!"