In der Zeitung spukts
Relativ sicher ist man sich in der slowenischen Hauptstadt ob des Faktes, dass es zum ersten ZAT bereits Artikel gab, auch einen in Grün-Weiß gab es zu lesen. Wohin diese verschwunden sind? Das weiß nur der Verband. Na Hauptsache das gewonnene TK hat sich nicht ebenso in Luft aufgelöst. So ist es nun mal auf dem Balkan, die Uhren ticken hier anderes. Während die einen mit dem Bonanza-Rad durch den Dschungel einer Satellitenstadt fahren, bereiten sich die anderen in Umkleiden aus den 20ern auf die großen Spiele vor. Was ein Glück das es hier noch Chancengleichheit gibt. Wo findet man diese noch? Sicherlich werden in Manchester noch in Madrid, egal...Hauptsache irgendwo in Italien, oder war es doch...
Lost Highway
Es war ein immerwährender Alptraum, die werktägliche Anreise auf dem Bonanzarad zum Trainingsgelände von Roter Stern Belgrad. Ein täglicher Horror für Coach Dimitry Utschkov, da bei eisigen Temperaturen in Serbien natürlich nicht gestreut wird und zudem rumpelige Fahrzeuge mit Sommerreifen den Weg zur Arbeit versperren. Dazu kamen dann noch die üblichen Schlaglöcher und die angeborene Rücksichtslosigkeit Belgrader Autofahrer gegenüber Fußgängern und Radfahrern. Doch es war kein Ausweg in Sicht, denn der Verein sperrte sich weiterhin dagegen, seinem leitenden Angetellten einen Dienstwagen zu stellen oder zumindest die Anfahrten mittels Uber abzurechen. Und so stand der russische Übungsleiter einmal mehr an einer belebten Kreuzung im Zentrum der serbischen Hauptstadt und bemühte sich eisern, nicht von krawalligen Einheimischen umgefahren zu werden. Hätte er damals doch ein Angebot aus der zivilisierten Welt angenommen, anstatt sich in die motorisierte Hölle von Belgrad zu begeben.
Olimpija Ljubljana: Stolz der slowenischen Hauptstadt
Olimpija Ljubljana ist einer der bekanntesten Fußballvereine Sloweniens und hat eine leidenschaftliche Fangemeinde. Gegründet 2005 als Nachfolgeverein des ursprünglichen NK Olimpija, hat sich der Klub schnell an die Spitze des slowenischen Fußballs gekämpft.
Die Heimspiele trägt Olimpija im Stadion Stožice aus, das mit einer Kapazität von rund 16.000 Plätzen das größte Stadion des Landes ist. Die Atmosphäre dort ist besonders, vor allem dank der „Green Dragons“, der treuesten und lautstärksten Fans des Vereins. Sie unterstützen ihr Team mit Gesängen, Choreografien und Pyrotechnik.
Olimpija Ljubljana steht für Tradition, Emotionen und spannende Fußballmomente – ein Klub, der seine Stadt und seine Anhänger mit Stolz erfüllt.
Speed
Vermutlich war es keine allzu großartige Idee, einen umgebauten und frisierten Außenbordmotor an ein Bonanzarad zu montieren. Jedenfalls düste Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov wie einstmals Codo im Sauseschritt und brachte die Geschwindigkeit mit. Genauer gesagt raste er mit 80 Sachen durch Belgrad, ohne dass er daran gedacht hatte, dass man eventuell möglicherweise auch einmal bremsen müsste. Wie Sandra Bullock in Speed bretterte der Übungsleiter weiter und erreichte mittlerweile die Außenbezirke der Stadt. Die wesentliche Frage war nun also nicht die, welche taktischen Kniffe heute im Training vermittelt werden würden, sondern nur, wann der Diesel im Tank endlich komplett aufgebraucht war. Vielleicht sollte Onkel Dimitry einmal schauen, ob er bei seinem wilden Ritt nicht an einem Patentamt vorbeikommt. Aber selbst wenn, mit Sprit in der Hinterhand war es unmöglich, sich dort die langfristigen Erfinderrechte an der fabelhaften Eigenkreation zu sichern. Und sofern er gut getankt hat, so düst er noch heute irgendwo im serbischen Hinterland herum.
Olimpija Ljubljana: Starke Reaktion nach Rückschlag – Kurs auf die nächsten Gegner
Olimpija Ljubljana hat in den letzten drei Spielen eine beeindruckende Entwicklung gezeigt. Nach einer deutlichen 0:3-Niederlage gegen Sheriff Tiraspol bewies das Team Moral und kämpfte sich mit zwei starken Siegen eindrucksvoll zurück.
Vor heimischem Publikum gelang ein spektakuläres 4:1 gegen Slovan Bratislava. Die Offensive zeigte sich spielfreudig, während die Fans im Stadion Stožice mit Pyrotechnik und Gesängen für Gänsehautatmosphäre sorgten.
Auch gegen Hajduk Split blieb Olimpija souverän und sicherte sich mit einem knappen, aber verdienten 1:0 den nächsten Sieg. Mit diesen Erfolgen hält das Team die Chance auf den großen Wurf am Leben – der Kampf um die nächste Runde ist in vollem Gange! Doch die nächsten Gegner sind bekanntlich die härtesten!
Maleficent - Mächte der Finsternis
Es war schon ein Kreuz mit der Stromversorgung in den wenig prosperierenden Vorstädten Belgrads. Wieder einmal ging nicht viel im grauen Plattenbau an der Bata-Ilic-Magristrale der serbischen Hauptstadt, in der auch Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov seine karge Bleibe hatte. Eine Immobilie, gegen die selbst der "Weiße Riese" in Duisburg noch als Premiumwohnanlage mit Luxus-Lofts gelten würde, denn zumindest über Elektrizität und Kindergeld durfte man sich dort sehr regelmäßig freuen. Immerhin befand sich direkt gegenüber der Wohnungstür von Onkel Dimitry der Müllschacht, mit dem man seinen Abfall blitzschnell direkt in die Hölle hinunterjagen konnte. Dafür durfte man bei dem von diesem verströmten leicht unangenehmen und unappetitlichen Geruch nicht ganz so zimperlich sein. Aber so war es halt an diesem Hort der Finsternis. Doch irgendwann ist sogar der hartnäckigste Stromausfall letztlich Geschichte. Und in einer halbe Stunde würde man dann schon wieder ein leicht gekühltes Dosenbier aus dem Kühlschrank konsumieren können. So finster war es auf dieser Welt dann doch nicht.
Anora
Es war schon eine ziemlich große Überraschung für Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov, dass ausgerechnet der Film Anora zum Abräumer der diesjährigen Oscar-Verleihung geworden ist. Ein Machwerk über eine US-amerikanische Prostituierte, die sich in den Sohn eines russischen Oligarchen verliebt und mit diesem durchbrennt. Ähnlichkeiten mit der aktuellen Realität sind dabei natürlich völlig unbeabsichtigt. Jedenfalls zeigte sich Onkel Dimitry konsterniert, dass man dreist seine Lebensgeschichte kopiert habe, um sich damit die eigenen Taschen mit Dollarscheinen zu fluten: "Sein eine handfeste Skandal! Und Diebstahl von geistliche Eigentum. Ganz klar sein Parallelen zu mein Biographie! Onkel Dimitry sein auch aus Russland und sich kennen gut aus mit Bordsteinschwalbe. Gut, Mädchen aus USA sein zu teuer und die Vater gewesen Lastwagenfahrer in Irrkutsk. Aber sonst sein dreistes 1:1-Kopie! Nur haben weggelassen die Sachen mit Fußballtrainer, Bonanzarad und Plattenbau, damit nicht fallen so offensichtlich die Plagiat auf. Aber die Onkel haben die Braten gerochen, das geben ganz fettes Klage!"
Einmal kneifen bitte
Fast ist es wie bei und täglich grüßt das Murmeltier. Erneut steht unster Verein an der Spitze der nationalen Wertung. Die Mannschaft scheint momentan eine der heißesten Aktien am Balkan Markt zu sein. Doch es könnte so kommen wie bei den Kometen, am Ende verglühen sie doch- Genießen wir also die Zeit, denn alles ist endlich. Hoffen wir, dass der Verein nicht zu schnell sein Funkeln verliert. Es wäre doch sehr schade. Auf dem Programm stehen in den kommenden Wochen spannende Begegnungen. Bleiben wir so heiß wie der Himmelskörper beim Eintritt in die Atmosphäre. Am besten zerschneiden wir dabei noch all die Luft die zwischen uns und den Verfolgern liegt. Auf gehts, möge Fortuna mit Olimpia sein.
Krachend auf dem Boden der Tatsachen angekommen
Krachend auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist nun auch die werte Olimpia. Lange gestaltete die Dame das Rennen einsam von vorne. Doch nun schluckten die alten Männer die ein wenig verstaubte Dame. Vielleicht sollte sie mal wieder mehr die Hüften schwingen, sich gleitend übers Eis bewegen oder im Stile eines Delphins durchs Wasser gleiten. Wie dem auch sei, die Dame muss aufpassen, schnell ist Frau im Balkan nach hinte durchgereicht, schnell läuft man den eigenen Erwartungen und Ambitionen hinterher. Also aufwachen, oder doch lieber wach küssen? Eigentlich egal, Hauptsache Olimpia hat den Schlag gehört. Es ist kurz vor zwölf und die Saison könnte ihr entgleiten. Vielleicht nimmt sie aber auch ein gut aussehender Herr an die hand und führt sie empor?!
Taxi Driver
Puh. Da hat man es mal eilig auf dem Weg zum Trainingsgelände und dann macht einem ein Plattfuss im Reifen des Bonanzarads einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Welches asoziale Element hatte denn die Glasscherben vor dem Plattenbau in der Bata-Ilic-Magistrale verursacht? Egal, irgendwann würde Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov schon auf den Übeltäter treffen und diesen gehörig zur Schnecke machen. Für den Moment war es allerdings wichtiger, sich zeitnah in Richtung Vereinsgelände aufzumachen, um einer weiteren Abmahnung zuvorzukommen. Allerdings brachte der Anruf bei der Taxizentrale leider keine guten Nachrichten, da man angeblich seit Anfang des Jahres keine Fahrzeuge mehr in die Problembezirke der serbischen Hauptstadt senden würde. Wo waren die guten alten Zeiten hin, als noch urbane Alleskönner wie Robert de Niro hinter dem Steuer von Taxis saßen und weder Tod noch Teufel fürchteten? In der Neuzeit blieb Onkel Dimitry nichts anderes übrig, als es nun also alternativ per Anhalter zu versuchen. Und wenn er nicht zwischenzeitlich verdurstet ist, dann wartet er noch heute.
Der Untergang
... der balkanesischen Flotte fand in dieser Woche einmal mehr in den Europapokalwettbewerben statt. Bemerkenswerte vier Vertreter aus der Liga hatten es in die Achtelfinals der drei Wettbewerbe geschafft, doch dann endete die Party abrupt. In der Champions League scheiterte der Meister der Balkan League Roter Stern Belgrad an einem überambitionierten österreichischen Team, das sich nun verdientermaßen im Viertelfinale aus dem Wettbewerb verabschieden wird. Doch auch den Ligarivalen von Dinamo Bukarest, Vasas Budapest und Hajduk Split erging es keinen Deut besser, so dass der Balkan von einer international bis dato mehr als brauchbaren Spielzeit wieder auf den tristen Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Es ist halt wenig zu machen, wenn man aus der Lostrommel nur die Nieten zugelost bekommt. Aber egal, in der nächsten Saison heißt es dann wieder "neues Spiel, neues Glück". Wobei die KO-Runden im Europapokal wirklich zum Unerfreulichsten gehören, was Torrausch zu bieten hat.
Anschluss
Jetzt bloß nicht den Anschluss verlieren. Die vergangenen ZATs verliefen mehr als suboptimal. Vom Platz an der Sonne auf Position vier durchgereicht wurde unser Verein innerhalb kürzester Zeit. So darf es nicht weiter gehen. Was ist mit den großen Ambitionen? Die Vitrine ist weiterhin mit Zentimeter dicken Staubschichten bedeckt. Wie soll es werden? Die Vereinsleitung und vor allem der Trainer muss sich dringend etwas einfallen lassen. Es droht die nächste Saison ohne Zählbares. Die Mannschaft ist in der Pflicht. Sie muss den Gegnern mehr Paroli bieten. Der gute Saisonstart ist schon verspielt. Die kommenden Spiele werden zeigen wie sehr die Mannschaft den Erfolg wirklich will. Ansonsten könnten noch vor Saisonende die ersten Köpfe rollen. Wer will das schon?
Es bleibt spannend
Das Auswärtsspiel bei Hajduk Split hat unsere Mannschaft klar mit vier zu null verloren . Das erste Heimspiel , Gegner war
FC Sheriff Tiraspol mußten wir einige Spieler schonen , wegen der Belastungssteuerung und konnten wir in einer hart umkämpften Partie knapp mit drei zu zwei gewinnen . Im zweiten Heimspiel gegen
FK Sarajevo konnte und mussten wir zurück rotieren und gewannen dann verdient mit drei zu null Toren . Am nächsten Zat hat man zwei Auswärtsspiele bei
Slovan Bratislava und bei
Vasas Budapest . das Heimspiel bestreiten wir gegen
Levski Sofia . International ist das Team knapp gescheitert und wünscht den verbleibenden Balkan Teams viel Glück .
Augen auf
Augen auf im Straßenverkehr heißt es so gern. Das will man nun auch in Slowenien berherzen. Denn die Ausgangslage ist wieder besser. Die geforderten neun Punkte wurden eingefahren. Nun darf sich die Mannschaft nicht zurücklehnen. Sie müssen weiter aggressiv nach vorne spielen und ihre Gegner zu Fehlern zwingen. Eines ist auch klar, mit einem erneuten perfekten ZAT wären alle unter Zugzwang, vor allem aber das Team aus Bukarest. Sarajevo, Donetzk und Belgrad sind die Gegner. Man kenn sich, man liebt sich. Zeigen wir diesen Dreien also welche Form unser Team hat und gehen als Sieger vom Platz. Es wäre das langersehnte Ausrufezeichen eines Trainers, der besser im Töne spucken als im Taktieren ist. Wir freuen uns auf brennende Stadion, und wenn es nur die Kehle von Kollge Utshkov ist.
Interstellar
Der Weltraum ist bekanntlich wieder in aller Munde. Jener Region, die man in den letzten Jahren allerhöchstens mit Satelliten beschossen hat, wird nunmehr erhöhte strategische Relevanz attestiert. Denn schließlich besuchte z. B. der letzte "Man on the Moon" den Erdtrabanten im Jahr 1972. Und selbstverständlich bieten dazu noch der Mars, der Saturn und die Erotikmesse Venus hervorragende Chancen, um die eigene Hybris zu stärken und Fantastilliarden an US-Dollars für grenzenlose Macht und vermeintliche Bodenschätze sinnlos in den Orkus zu blasen. Kein Wunder also, dass man auch in Serbien an der Erschließung des Weltalls arbeitet, kann man doch auf ein breites Spektrum an Grundlagenforschung in der Pyrotechnik zurückgreifen. Und hier kommt dann selbstredend ganz schnell Roter Stern Belgrad ins Spiel, deren Fans bekanntlich gerne die Nacht zum blutroten Tage machen. Ob sich bei den Ultras große Talente für die Weltraumforschung finden lassen, wird die Zeit zeigen. Immerhin kann man sich aktuell sicher sein, dass keine serbischen Forscher in die USA abwandern werden.
Der Anfang vom Ende
Erneut ging es einen Platz nach unten für unsere Mannschaft. Sie laufen den Erwartungen hinterher. Nachdem man sich früh einmalig die Tabellenführung sichern konnte, sind die Erwartungen riesig. Angepeilt waren mehr Punkte, am Ende wurden es drei. Die Frage ist ob der schnelle Turnaround gelingen kann. Wir blicken mit Spannung auf die kommenden Partien. Schöne Randnotiz ist natürlich, dass wir von einem der größten unserer Länder als Geheimfavorit gehandelt werden. Die Frage ist nur auf was? Denn die Saison ist lang, zur Zeit stehen andere ganz oben. Bleibt unserem Team nichts anderes als fleißig zu trainieren, um die eigentlichen Favoriten irgendwie in Unsicherheiten zu bringen. Erhellend dürfte der nächste ZAT werden. Das Training läuft, der Fokus ist gesetzt.
Alles dicht zusammen
Noch steht man auf dem Platz an der Sonne , doch es wird als enger , die ersten sechs Teams trennen vier Punkte , damit ist alles gesagt . Im Auswärtsspiel bei
Slovan Bratislava mußten wir mit einem drei zu drei zufrieden sein dennwir kassierten in der Nachspielzeit zweiTreffer . Im Heimspiel gegen
Levski Sofia lief es besser und uns gelangein ungefährdeter drei zu null Sieg . Im zweiten Auswärtsspiel verloren wir klar mit drei zu null bei
Vasas Budapest . Am nächsten Zat wird es sehr schwer , denn man trifft auf die Tabellennachbarn Roter Stern Belgrad zu Hause , spielt bei
Schachtjor Donetzk und dann haben wir Heimrecht gegen den Geheimfavoritten
Olimpia Ljubljana . Alles sehr schwere Aufgaben,da müssen wir uns strecken und alles in die Waagschale werfen um überhaupt eine Chance zu haben .
Skyfall
Jetzt werden sogar in Bukarest schon Zeitungsartikel geschrieben. Sachen gibt's. In Belgrad dagegen hat Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov mal wieder ein alternatives Trainingsprogramm angesetzt. Statt auf das heimische Übungsgelände ging es am Wochenende mit der Mannschaft in einen (jugendfreien) Vergnügungspark. Ziel der Maßnahme war natürlich das Thema Teambuilding, denn schließlich benötigt man heutzutage Emphatie und Zusammenhalt, um große Ziele zu erreichen. Daher hatte Onkel Dimitry für die Spieler auch Tickets für den Skyfall-Tower besorgt, denn schließlich sollen sie sich in einer Extremsituation aufeinander verlassen können. Nur für sich selbst hatte der Trainer keine Karte geordert: "Nein, stehen die Onkel ja am Freitag auch nicht mit die Rumpelkicker auf die Platz. Stattdessen lieber verbringen Vormittag an Würstchenstand und Bierbude. Und danach sein kleines Ausflug auf Turm wahrscheinlich für Sitznachbar kein gutes Idee."
Benson braucht TK und schreibt einen Artikel
Jetzt geht das schon wieder los. Irgendwie ist Hajduk chronisch pleite. Klingt erst einmal nicht allzu ungewöhnlich, wir sind immerhin auf dem Balkan. Aber trotzdem ist Split ständig noch pleiter als alle anderen.
Das wäre an sich nicht so schlimm, denn die Saison hat sich für die 11 Dalmatiner ohnehin wenig sensationell entwickelt. Ein paar Punkte daheim liegen gelassen, ein paar auswärts dazugeholt, unterm strich oberes Mittelfeld, wie immer bei einer Mannschaft, deren Trainer sich die Aufstellung und die Taktik üblicherweise 3 Minuten vor Anpfiff überlegt. Bei so geringen Ambitionen also eigentlich kein Grund, hier wegen einem zehntel TK hin oder her ein großes Fass aufzumachen.
Aber in den letzten paar Wochen hat sich das Feld doch drastisch verdichtet - ein Tor hier oder da können einen plötzlich von Platz 6 auf Platz 2 bringen - oder umgekehrt. Also: Pressekonferenz. Hier ist sie:
"Wir müssen als Mannschaft auftreten. 100%. Volle Konzentration jetzt."
Naja...
Shining
Der Schein trügt nicht. Nach dem bereits dritten Auswärts-3:3 bei einer trainerlosen Mannschaft ist der Meisterschaftszug für Roter Stern Belgrad und Coach Dimitry Utschkov abgefahren. Scheinbar hat man Gegner ohne externe Unterstützung in dieser Spielzeit etwas auf die leichte Schulter genommen und sich somit um alle Optionen gebracht. Kann man machen nix. Nur versuchen, die Saison mit Anstand zu Ende zu bringen und den Schein von Normalität zu wahren. Oder sich vielleicht von ehrgeizigen Konkurrenten einige Scheinchen zustecken lassen, damit der eigene Torwart katzenartig an dem ein oder anderen Eckball vorbeispringt. Es scheint jedenfalls so zu sein, als ob der Titel in der Balkan League nicht im ehemaligen Jugoslawien errungen wird. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Onkel Dimitry hat sich an seinem Bonanzarad einen Scheinwerfer anbringen lassen. Er ist und bleibt halt der serbische Herr Tur-Tur, ein Scheinriese balkanesischer Prägung.
Anschluss verpasst...
...Meisterschaftszug abgefahren, Micha enteilt mit seiner Mannschaft an der Spitze. Erneut ist ein weiteres Team vorbeigezogen. Es bleibt den Rest der Saison zu retten. Die Mannschaft muss irgendwie mal wieder ins internationale Geschäft, obwohl man sich dort auch nicht mit Ruhm bekleckert hat in dieser Saison. So ist es eine Saison wie jede andere, unsere Olimpia sieht eigentlich gut aus im Saisonverlauf, doch am Ende fehlen wie so häufig die Ergebnisse. Die Mannschaft rennt den Erwartungen des Präsidiums hinterher. Vielleicht muss dieses ausgetauscht werden, vielleicht auch der Trainer. Denn so kann es nicht weiter gehen. Es wird spannend sein zu sehen, die der Verein in die kommende Saison gehen wird. Irgendwas wird sich ändern müssen. Jetzt muss die Saison erstmal irgendwie gerettet werden.
Dinamo Tabellenführer
Am letzten Spieltag gelang es unserem Team die Tabellenführung zurück zu erobern . Im ersten Spiel gab es gegen
Hajduk Split einen zwei zu null Heimsieg . Bei
FC Sheriff Tiraspol konnten wir mit drei zu eins gewinnen . Bei
FK Sarajevo zeigte dieFormkurve nach unten und wir verloren klar mit null zu drei . Nun geht es ums ganze , denn die Verfolger rücken als näher an uns heran . Gegner am vorletzten Spieltag sind
Slovan Bratislava , bei
Levski Sofia und gegen den Tabellenvierten
Vasas Budapest , für Spannung ist gesorgt .
All-In
Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Zockermentalität muss ausgepackt werden, denn eines ist klar. Die Ausgangslage war für unseren Club zwar schon mal besser, doch damals wurde es sang und klanglos verzockt. Wir hoffen neuen Erfahrungen gesammelt zu haben und reifer in die entscheidende Phase zu gehen. Ganz ohne Eierlikör und andere Leckereinen müssen wir weiter fasten. Denn es soll der ganz große Wurf gelingen. Dafür müssen die Kräfte gebündelt werden, alle an einem Strange ziehen und nun Spiel für Spiel auf Sieg gehen. Nur so und nicht anders kann das große Ziel erreicht werden. Also meine Herren, kämpfen und siegen. Dann kommen wir unserem Ziel gemeinsam näher.
Die Faust im Nacken
... oder in der Hosentasche. Man ist sich da nicht ganz sicher. Jedenfalls haben sich die Ukrainer von Schachtjor Donezk die allergrößte Mühe gegeben, dem (noch) amtierenden Meister Roter Stern Belgrad und Coach Dimitry Utschkov gehörig das Wochenende zu vermiesen. Dabei war die Niederlage in der Liga zu verschmerzen, während das Aus in der Zwischenrunde des Balkan Cup für miesepetrige Gesichter in Serbien sorgte. Also für noch miesepetrigere Hackfressen, als man sie sonst auf den Straßen der Metropole vorfinden konnte. Immerhin kann sich Onkel Dimitry nun voll und ganz auf die Suche nach Ostereiern fokussieren. In diesem Kontext gab es erfreuliche Nachrichten, denn der russische Bonvivant konnte im Kiosk seines Plattenbaus eine günstige Palette niederländischen Eierlikör erstehen. Da konnte die Festtage kommen. Sollten sich die gierigen Rivalen ruhig um Punkte steiten, in Belgrad schaltet man nonchalant in den Chill-Modus. So sehen wahre Sieger aus.
Gratulation nach Bukarest
Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht, Wahnsinn wie schnell sich die Welt dreht. Wahnsinn welch eine Entwicklung unsere Olympia gemacht hat, doch am Ende wird der große Wurf verwehrt, selbst wenn man neun spiele in Folge ungeschlagen bleiben sollte. Die Konkurrenz hat das Defizit keinen Nachteil sein lassen, konsequent würde gepunktet, sodass ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen ist. Gerade wer 2:1gegen den zuffi gewinnt hat in jedem Fall das nötige Glück gepachtet. So bleibt uns nur mit zwei sicheren heimsiegen den zweiten Rang abzusichern. Vielleicht gelingt es in der neuen Saison. Der Balkan ist und bleibt ne Wundertüte.
Der letzte Spieltag
naht und Dinamo konnte die Tabellenführung behaupten . Wir konnten sogar unsere Führung etwas ausbauen mit drei Siegen . Im ersten Heimspiel gewannen wir klar mit 3 : 0 Toren gegen
Slovan Bratislava . Bei
Levski Sofia gelang uns ein glücklicher 2 : 1 Erfolg . Im zweiten Heimspiel konnte unsere Elf ebenfalls überzeugen und gewann mit 3 : 0 Toren gegen
Vasas Budapest . Nun fölgt der letzte Zat und unsere Mannschaft reist zum Tabellenvierten
Roter Stern Belgrad , hat
Schachtjor Donetzk als Gast zum Heimspiel und reist zum Finale zum Tabellenzweiten
Olimpia Ljubljana . Das wird spannend,mal schauen ob es für unser Team reicht .
Brust oder Keule
Die Spielzeit geht auf die Zielgerade, und bald wird sich zeigen, wer sich am Buffet die schmackhaftesten Stücke schnappen wird. Während im Balkan Cup dank des vorbildlichen Einsatzes von Schachtjor Donezk im Viertelfinale bereits vor dem Endspiel bei Hajduk Split der Sekt geköpft werden kann, deutet alles in der Liga auf einen Zweikampf hin. Dabei geht Dinamo Bukarest als klarer Favorit in die letzten Begegnungen, Verfolger Olimpia Ljubljana sind wohl nur Außenseiterchancen beizumessen. Wobei die beiden Mannschaften noch in Slowenien direkt aufeinandertreffen und das Heimteam dort die Chance hat, den Vorsprung der Rumänen zu egalisieren. In Belgrad muss man sich derweil um derart spannende Dinge wie Pokalendspiele oder Meisterschaftskampf keine Gedanken mehr machen. Ein bisschen darf man noch Zünglein an der Waage spielen, um dann gegen zwei trainerlose Teams die Saison möglichst mit Siegen ausklingen zu lassen. Immerhin kann man sich auf diese Weise recht entspannt auf Ostern vorbereiten. Das muss nicht das Schlechteste sein.