Manta Manta
Es ist und bleibt einer der Lieblingsfilme von Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov: Manta Manta. Noch immer könnte er sich scheckig lachen, wenn Klausi in die Coybowstiefel pieselt, nur um diese geschmeidiger zu machen. "In der Tat. Sein eine epische Meisterwerk und zudem viel mehr Unterhaltung als langweiliges Kost wie Casablanca oder Kill Bill. Werden vielmehr Essenz des Lebens in fabelhaftes Metapher gegossen. Denn sein nicht in Wahrheit bei schlichtes Dasein doch immer so, dass dreckiges Fiesling unerwartet in eigenes Sandalen pinkelt? Ich machen jedenfalls, wenn wieder belegt Liege mit Handtuch in Clubhotel Las Piranhas an Goldstrand von Bulgarien." Und so hat es sich Übungsleiter Utschkov nicht nehmen lassen, das filmische Hochamt der Kultur mit Til Schweiger an Pfingsten ein weiteres Mal mit ausreichend weißrussischem Dosenbier zu würdigen. Um die Saison in der Balkan League würde man sich dann schon in den nächsten Wochen in ausreichendem Maße kümmern. First things first!
Mission Klassenerhalt
Es gab zum Sommer einen radikalen Umbruch. Zahlreiche Spieler haben den Verein verlassen, von extern sind nur wenige dazu gekommen. Erst Recht nicht die großen Namen, denn dafür fehlt schlichtweg das Geld. Viel mehr versucht der Verein nun auf die eigene Jugend zu setzen. Leider gibt es kein Nachwuchsleistungszentrum, sodass der Nachzug hochwertiger Spieler in die erste Mannschaft noch dauern wird. Dennoch ist der Verein davon überzeugt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Zu viel Chaos und vor allem Misserfolg haben den Klub zu diesem Schritt bewogen. So ist auch das Ziel wenig verwunderlich, in dieser Saison geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Die jungen Spieler müssen sich beweisen, denn mit einem Zweitligateam wird der Aufbau des NLZ eine Herkulesaufgabe.
Jurassic Park
Wer hatte sich nur diesen verdammten Social Day ausgedacht? Einen Tag, an dem alle Mitarbeiter von Roter Stern Belgrad in einem Altenheim der serbischen Hauptstadt mitanpacken mussten durften. Eigentlich wollte sich Coach Dimitry Utschkov extra einen Tag frei nehmen, aber das Präsidium des Clubs hatte zuvor festgelegt, dass der komplette Staff im Seniorenheim anzutreten habe. Und es kam noch schlimmer für den russischen Übungsleiter, denn für den von ihm favorisierten Küchendienst hatte sich schon das Top-Management des Vereins selbst eingeteilt. Somit blieb also nur die profane Altenpflege, die natürlich so gar nicht nach dem Geschmack von Onkel Dimitry war: "Warum wir nix machen Social Day in Wohnheim von Studentinnen von Fachhochschule für Design und angewandtes Prostitution?" Immerhin zeigte sich der Übungsleiter dann doch vor Ort überraschend gut vorbereitet. Mit einer Magnum-Flasche Slibowitz wusste Utschkov gleich das morgendliche Bingo so zu bereichern, dass der Vormittag mit einer Rollstuhl-Polonaise im benachbarten Getränkemarkt endete. Vermutlich würden sich die Senioren über eine baldige Rückkehr des Trainers freuen, was aber durch das eigens erteilte Hausverbot im Altenheim nun erschwert werden dürfte.
Goldrausch
Exakt 100 Jahre ist es schon her, dass Charlie Chaplins Meisterwerk "Goldrausch" zum ersten Mal in die Lichtspielhäuser einzog. Dabei ging es übrigens inhaltlich um den großen Klondike-Goldrausch in Alaska und nicht um eine Geburtstagsfeier von Jimi Blue Ochsenknecht. Jedenfalls waren das damals noch die viel beschworenen "guten alten Zeiten", in denen Männer noch Männer waren, dann aber leider zumeist mit 40 Jahren entweder tot oder verarmt waren. Sofern sie es nicht doch an einer Goldader zu unermesslichem Reichtum gebracht hatten. Eigentlich eine schöne Tradition, diese Goldsuche in der unberührten Natur. Und weshalb sollten sich eigentlich in serbischen Flüssen keine Nuggets von stattlichem Ausmaß finden lassen? Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov setzte in dieser Woche mutig auf Lücke und bemühte sich, in einem Nebenfluss der Donau fündig zu werden. Allerdings war der Erfolg mäßig und beschränkte sich auf einen ca. zwei Meter langen Wels, den der Übungsleiter fachkundig mit seinem rechten Fuß und einer Bierflasche fangen konnte.
Toy Story
Wer spielt nicht gerne mit Spielzeug? So was sieht man überall gerne. Neben den bekannten Klassikern für Kinder gibt es natürlich auch Dinge für Erwachsene und natürlich auch besondere Dinge für Fußballfans.
Neu im Fanshop von Olimpia, der Stinkefinger zum Aufblasen. Nein mit dieser Puppe sollte man nicht ins Bett steigen meine Herren, vielmehr ist er dafür gedacht ihn zu zeigen, wenn der Schiedsrichter mal wieder gegen unser Team pfeift. Das kam in letzter Zeit häufig vor, da mussten wir reagieren heißt es von den Verantwortlichen. Vom Ligaverband befürchten wir keine Strafe oder Ähnliches, denn es ist sehr still geworden. Wir vermuten es wird gar nicht richtig auffallen. Mit Spannung blicken wir auf die ersten Spiele mit dem neuen Toy.
Grün trägt er nicht
Während sich die Kollegen mit Chaplin, dem Goldrausch oder auch dem teufel beschäftigen lässt sich in Ljubljana nur eines festhalten: Bei uns gibt es keinen Goldrausch, denn der letzte Titel ist länger her als mans ich erinnern kann. Der Teufel, das wir nicht nicht, denn wir tragen weder C&A noch sind wir irgendwie rot, vielmehr ganz grün auf und hinter den Ohren. Das einzige was wir also wirklich sind ist der Charlie Chaplin der Liga, denn keiner macht so viele Sachen die am Ende einfach nur lustig sind, für den Gegner zumindest und uns in der Regel keine Punkte bringen. So ist es eben. Wir sind die Lachnummer der Liga, doch igendwann muss sich das Blatt ja wenden. Vielleicht bereits kommende Woche.
Der Teufel trägt C&A
Neue Sponsoren, neues Glück. Bei Roter Stern Belgrad hat das Management augenscheinlich einen dicken alten Fisch an Land gezogen. Als neuer Ausstatter des Clubs fungiert ab Juli der deutsche Kaufhausgigant Chic & Anmutig, der nunmehr auch die Outfits sämtlicher Spieler und Vereinsmitarbeiter stellt. Während gerade bei den verwöhnten und überbezahlten Kickern ein deutliches Murren zu vernehmen war, zeigte sich Coach Dimitry Utschkov pragmatisch: "Kann jetzt beziehen mit Rabatt neues Unterwäsche für Tante Svetlana aus Novosibirsk und sparen 40% auf alles Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für impertinentes Verwandtschaft. Fabelhaft!" Hinsichtlich seiner eigenen Kleiderauswahl bietet C&A zudem ein deutliches Upgrade gegenüber dem von Onkel Dimitry präferierten Kaufhalle Schnäppchenmarkt in Gelsenkirchen Buer. Bei so einer Erfolgssträhne muss es doch eigentlich demnächst mal in der Liga laufen. Leider hat sich zwischenzeitlich bei Hajduk Split der Übungsleiter grußlos verabschiedet, was für den Balkan keine gute Nachricht mit Blick auf die Fünfjahreswertung im Europapokal darstellt.
The Breakfast Club
Was gibt es Schöneres am Wochenende als ein anständiges Brunch? Das dachte sich der Vorstand von Roter Stern Belgrad, denn der Präsident feierte sein zehnjähriges Dienstjubiläum. Hierzu war der gesamte Staff sowie Spieler und beischlafende Influencerinnen eingeladen. Wobei es doch eine maßgebliche Ausnahme gab: Coach Dimitry Utschkov wurde vom Präsidenten explizit ausgeladen, nachdem er sich etwas schnodderig zu den vermeintlichen Gründen für die Festivität geäußert hatte: "Keine Ahnung, weshalb an Sonntag die Feierlichkeit von Vorstand. Vermutlich haben die hunderste Premium-Escort-Dame von Agentur gebucht." Der Kommentar kam im Präsidium überraschenderweise nicht besonders gut an und bescherte dem russischen Trainer zudem eine Abmahnung. Doch diese nimmt der Übungsleiter bekanntlich sportlich: "Brauchen noch drei schriftliches Abmahnung, dann damit endlich können Flur tapezieren." Die Redaktion ist sich sicher, dass Onkel Dimitry diesen Meilenstein zeitnah erreichen wird.
Buschiger Schwanz
Nicht nur einen buschigen Schwanz sollte man haben...alle wissen wie das bekannte Sprichwort weitergeht. Genau das hat in dieser Woche Roter Stern Belgrad bewiesen, die sich wortwörtlich an die Spitze der Tabelle katapultiert haben. Drei 3:2!!! Siege, darunter auch gegen us zeugen von äußerster taktischer Finesse. Da bleibt uns nur den Hut zu ziehen und zuzusehen, dass der Stern nicht einsam am Nachthimmel leuchtet. Doch das ist auch noch die schlagkräftige Konkurrenz aus dem Rest der Länder, die ebenfalls brutal effizient an uns vorbei gezogen sind. Manager und Trainer in Personalunion, Onkel D., ist eben Teufelchen und Engelchen zugleich und nicht der Weihnachtsmann, der hat bekanntlich einen großen Sack mit Geschenken, sowas hat man beim Onkel noch nicht gesehen.
Balkany Hills Cop III
Mit gefühlt 85 Dezibel dröhnte "Axel F" von Harald Foltermeyer über die Flure des Trainingszentrums von Roter Stern Belgrad. Die musikalische Untermalung diente dazu, einen neuen Disziplinarstrafenkatalog vorzustellen, den sich Coach Dimitry Utschkov für sein Team ausgedacht hatte. Ab jetzt wird für die Spieler für diverse Vergehen eine Zahlung erforderlich sein, die zur Hälfte in die Mannschaftskasse und zur anderen Hälfte in den Getränkevorrat des Vereinsheims fließen soll. Es mag ein unfassbarer Zufall sein, dass Onkel Dimitry in letztgenannter Einrichtung ein Stammkunde ist, der schon immer die günstigen Preise lobend hervorgehoben hat. Für die Kicker von Roter Stern heißt es nun, Vorsicht walten zu lassen, denn die Strafen erstrecken sich von Passus 1 (Verspätungen) über Nr. 4 (Falschparken) bishin zu Beleidigungen von Trainer (Nr. 56) und wiederholte Fehlpässe in Spiel (Nr. 77) auf insgesamt 99 Paragraphen. Um Engpässe zu vermeiden, hat Onkel Dimitry bereits prophylaktisch eine Großbestellung beim heimischen Getränkehändler des Vertrauens in Auftrag gegeben.
Do or die
Drei Spiele, drei Zuffis- das müssen eigentlich sichere neun Punkte sein. Die Konkurrenz würde zittern, denn sie können rein gar nichts ausrichten. Der grüne Drache startet seine Erfolgswelle zum Ende der Hinrunde. Doch die Saison ist lang. Die Spitze bereits ein wenig enteilt und der Drache spuckt weiterhin kein Feuer. Daher müssen die Kohlen angeheizt werden, denn nur mit einem laufenden Motor schafft der Drache das Überleben in dieser noch sehr langen Saison. Machen wir es also bereits zum Rückrundenfinale so spannend wie möglich. Lassen wir uns nicht ins Horn petzen, die Gesetze der Mathematik sind studiert. Neun Punkte und nicht weniger sind das Zwischenziel zur Übernahme der Macht im Balkan. Forza Olimpia.
Mit Neid
Mit Neid blicken sie in Ljbljana auf die Ergebnisse der Konkurrenz. Denn während wir den offensiven Zuffi bekommen, gewinnt die Konlurrenz wie am Fließband und allesamt mit einem Tor Vorsprung gegen ihre Zuffi Gegner, natürlich egal ob daheim oder auswärts. Jetzt kann man sagen die Zuffis sind rein mathematisch auszurechnen und das ist korrekt, doch zu viel Zufall ist dann eben im Verlauf der zugegeben noch sehr langen Saison auch irgendwie doof. Es wäre schön, wenn es der Ligaleitung gelingt neue Spieler für unsere Nation zu holen. Denn mit mehr Beteiligung auf und neben dem Platz macht es am Ende allen mehr Spaß. Fakt ist aber auch, die Chancen und die Einsätze des Zuffis sind für alle gleich. Stellen wir uns also der Herausforderung.
Moulin Rouge
Selten hatte man Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov derart aufgeregt gesehen. Doch wer wollte es ihm verdenken, wenn man sich an einem absoluten Traumort befand. Denn endlich, nach der Einlösung von einer unglaublichen Menge Dosenpfand, hatte sich Onkel Dimitry einen großen Wunsch erfüllt und war zum Moulin Rouge nach Paris gereist. Jener Quelle überschäumender Erotik aus dem Premium-Segment, die bei Tanz und Varieté qualitative Maßstäbe in der Erwachsenenunterhaltung setzt. Und sogar das weltberühmte Mühlrad funktionierte wieder, nachdem es eine ganze Weile aus technischen Gründen außer Gefecht gesetzt gewesen war. Viel hatte der russische Besucher darüber hinaus schon über den legendären Wein- und Champagnerkeller des Etablissements gehört. Vielleicht würde es beim nächsten Gastspiel in Paris für Onkel Dimitry tatsächlich möglich sein, sich sogar eine Eintrittskarte für das Moulin Rouge zu sichern. Bis dahin würde er allerdings noch die ein oder andere Flasche zu Kaufland oder Lidl zurückbringen müssen.
Ich denke oft an Piroschka
Normalerweise gibt es zu diesem Zeitpunkt in der Balkan League eine klassische Ausgangslage. Fünf bis sechs Mannschaften stehen sich eng auf den Füßen. Wer zwei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufweist, wird am folgenden ZAT zielsicher wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ein vermeintliches Naturgesetz. Doch in dieser Saison ist alles anders, und Vasas Budapest führt die Liga mit satten acht Zählern Differenz an. Nach 21 Begegnungen stehen bei den Ungarn bemerkenswerte 16 Siege auf der Habenseite. Kein Wunder, dass die Wettbewerber irritiert hinterherhächeln und sich fast schon auf die Vizemeisterschaft fokussieren können. Bringt Vasas den fetten Vorsprung unfallfrei ins Ziel, oder schiebt sich das Feld in den nächsten Wochen doch noch zusammen? Bald schon werden wir mehr wissen.
Wars das?
Trotz einer noch langen Saison wirkt die Lage für Olimpija Ljubljana in der Liga bereits jetzt aussichtslos. Zu viele Punkte wurden leichtfertig verschenkt, die Spitzenteams ziehen unaufhaltsam davon. Der Rückstand auf die vorderen Plätze ist beträchtlich, und der Glaube an eine Wende schwindet. Die kommenden Spiele drei Spiele sind zwar enorm wichtig, aber eher Hoffnungsschimmer als echte Rettungsanker. Umso bemerkenswerter ist der ungebrochene Rückhalt der Fans – sie stehen wie ein Fels hinter ihrem Team, singen, tragen, hoffen. Doch realistisch betrachtet braucht es mehr als nur Leidenschaft, um den freien Fall zu stoppen. Olimpija kämpft – gegen die Gegner, gegen das Momentum und zunehmend auch gegen das eigene Schicksal. Die Tage des Trainers auf dem Balkan scheinen gezählt.
Wo?
Irgendwo im nirgendwo taumelt Olympia Ljubljana in der Liga Rum. Selbst nach einem perfekten Tag geht es nicht vorwärts. Der Vorstand ist alarmiert. Seit mehreren Saisons nichts zählbares, von Edelmetall ganz zu schweigen. So redet sich der Trainer um Kopf und Kragen, er fordert Verstärkung, ist unzufrieden mit dem Staff. Doch geliefert wird eben nicht mehr. Wie lange wird sich der Verein das noch anschauen, wann wird die Reißleine gezogen. Der Geduldsfaden ist wohl bereits arg strapaziert. Schauen wir auf die nächsten Spiele. Doch wie der Verband bereits sagt, der Zug mit den Hauptpreisen dürfte abgefahren sein . Wie viele Nieten braucht es um es auch einen blinden mit krückstock zu zeigen? Wir werden es bald wissen.
Hauptsache wir gewinnen
Das ist zwar schon die ganze Rückrunde das Credo. Doch gegen Roter Stern Belgrad zählt es doppelt. Es ist sozusagen ein sechs Punkte Spiel, das bedeutet alles geben. Die Pferdelungen müssen nur so glühen wie die Kreditkarte von R2D2 auf Shopping Tour. Doch warum ausgerechnet unser Onkel? Für uns ist klar, der Onkel wird sich die Meisterschaft holen wenn wir nichts dagegen tun. Daher die Marschroute das TK sinnvoll verwenden und nicht am Ende gegen Zuffis schießen die entweder uns selbst abschießen oder eh hinter uns in der Tabelle bleiben werden. Und dann besteht ja auch noch ein Fünkchen Resthoffnung. Doch wir müssen kleine Brötchen backen und zunächst in der serbischen Hauptstadt bestehen.
La Dolce Vita
Während sich Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov auf Heimaturlaub bei Tante Swetlana in Tscheljabinsk (nicht zu verwechseln mit Tante Svetlana aus Novosibirsk) befindet, eilt seine Mannschaft in der Balkan League von Erfolg zu Erfolg. Gut, am Freitag warteten nur drei trainerlose Vereine auf den serbischen Spitzenclub, doch diese Begegnungen musste man erst einmal sicher nach Hause schaukeln. Dennoch erwartet die Liga wohl keine sonderlich spannende Endphase, trotz der neun Punkte liegt zumindest Roter Stern zu weit hinter den Top-Positionen zurück. Immerhin konnte das Team von Onkel Dimitry im Europapokal das Viertelfinale erreichen und somit (ebenso wie Olimpia Ljubljana) wertvolle Zähler für die Fünfjahreswertung erhaschen. Mit etwas Glück dürfen in der kommenden Saison sogar sechs Vereine vom Balkan durch Europa touren. Es war doch nicht alles schlecht auf der Welt.
Das wars
Für Olimpija Ljubljana war die 0:1-Niederlage in Belgrad ein weiterer schmerzhafter Rückschlag in einer Saison voller Enttäuschungen. Trotz aufopferungsvollem Kampf reichte es gegen den serbischen Giganten nicht, die wenigen Chancen blieben ungenutzt, und ein spätes Gegentor besiegelte die Pleite. Schon zuvor hatte die heftige Heimschlappe gegen Shakhtar Donetzk die Moral der Mannschaft stark erschüttert – ein Spiel, das nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch tiefe Spuren hinterließ. Mit diesen Ergebnissen ist klar: Die Meisterschaft ist endgültig abgehakt, der Traum vom Titel in weite Ferne gerückt. Nun geht es für Olimpija nur noch darum, sich zu stabilisieren, die Saison mit Würde zu Ende zu spielen und den treuen Fans trotz allem ehrliche Leidenschaft zu bieten.
Niederlage gegen Roter Stern
So langsam neigt sich die Saison dem Ende zu und die Spitzenteams rutschen als näher zusammen . Dinamo Bukarest verlor das erste Spitzenspiel gegen Roter Stern Belgrad zu Hause mit 4 : 6 Toren . Im Auswärtsspiel bei Shachtjor Donetzk gab es ein null zu zwei Nierderlage . Im zweiten Spitzenspiel gegen Vasas Budapest feierten wir einen vier zu null Erfolg was uns die Tabellenführung zurück brachte . Nun muß unsere Presseabteilung wieder ran um die Chance für die Titelverteitigung aufrecht zu erhalten . Am vorletzten Zat spielt man gegen bei FK Sarajevo , hat ein Heimspiel gegen
FC Gloria Bistritz und reist zum
Levski Sofia . Es bleibt also weiterhin sehr spannend .
Zwei glorreiche Halunken
... hatten ihr Glück bis in dieser Woche im Europapokal gesucht. Die Rede ist natürlich von Roter-Stern-Coach Dimitry Utschkov und seinem Ligarivalen aus Ljubljana. Beide Mannschaften hatten es in ihren jeweiligen Wettbewerben bis ins Viertelfinale geschafft, doch dann gingen für beide Teams am Dienstag und am Mittwoch die Lichter aus. Erwartungsgemäß war für Roter Stern der Gegner Académica Coimbra aus Portugal eine Nummer zu groß, auch wenn sich dieser mit seiner All-in-Taktik nunmehr wohl selbst aus der Champions League katapultiert hat. Das Mitleid hält sich angesichts der etwas wirren Strategie auf dem Balkan in übersichtlichen Grenzen. Auf dem Papier hatte Olimplia Ljubljana in der Europa League eine 50/50-Chance für das Erreichen des Halbfinales, doch am Ende fehlte ein Treffer, um zumindest noch das Elfmeterschießen absolvieren zu können. Nun bleibt beiden Vereinen also nur noch das heimische Geschäft auf dem Balkan, wo Liga und Pokal so langsam in die entscheidende Phase eintreten.
Noch einmal gewinnen
Neun Punkte später ist für Olimpija Ljubljana dennoch alles verloren – die Saisonziele sind in weite Ferne gerückt. Trotz kleiner Aufwärtstrends in den letzten Wochen hat sich an der aussichtslosen Tabellensituation nichts geändert. Umso mehr richtet sich der Blick nun auf die verbleibenden Spiele, in denen zumindest noch ein versöhnlicher Abschluss gelingen soll. Drei Punkte peilt das Team an, um den Fans ein kleines Trostpflaster zu schenken. Besonders im Duell mit dem designierten Meister aus Bukarest will man sich beweisen: Kampfgeist, Leidenschaft und Stolz sollen auf dem Platz sichtbar sein, auch wenn die Ausgangslage klar ist. Olimpija spielt nicht mehr um Titel – aber um Ehre, Haltung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Kämpfen und siegen!
Saisonfinale
Das Saisonfinale steht vor der Tür und Dinamo Bukarest führt die Tabelle weiterhin an . Am letzten Zat konnten drei knappe Erfolge eingefahren werden bei Slovan Bratislava mit drei zu zwei Toren , mit zwei zu eins gegen
FC Gloria Bistritz und mit drei zu eins gegen
Levski Sofia . Mit diesen drei Siegen stehen wir vor dem letzten Zat drei Punkte vor unserem ärgsten Widersacher Roter Stern Belgrad . Vasas hat sich aus dem Titelrennen verabschiedet und
Olimpia Ljubljana könnte sich mit seinem reichlichen Tk noch einmischen . Im Pokal sind wir im Halbfinale an Vasas Budapest gescheitert , mal schauen ob wir den 1 Platz in der Liga verteitigen können .
Blade gelaufen Runner
Kurz vor dem Saisonende kann man bei Roter Stern Belgrad bereits damit beginnen, eine Bilanz der Spielzeit zu ziehen. In der Balkan League wird das Team von Coach Dimitry Utschkov wohl am Ende auf dem zweiten Rang ins Ziel kommen, nachdem es die trainerlosen Vereine die komplette Spielrunde sehr gut mit Dinamo Bukarest meinen. Darüber hinaus steht auf der Habenseite ein unerwartetes Viertelfinale in der Champions League, nachdem man die Saison in der Conference League begonnen hatte. Insgesamt also ein sehr zufriedenstellendes Resultat. Dazu konnte man im barrierefreien und archaischen Balkan Cup das Halbfinale erreichen, bevor man vor dem möglichen Endspiel von Olimpia Ljubljana gestoppt wurde. In der Summe darf man also nicht meckern, doch letztlich weht über der Spielzeit der Hauch des Unvollendeten. Die Vitrine bleibt in jedem Fall von neuer Silberware unberührt. Vielleicht geht dann ja wieder etwas in der kommenden Spielrunde.
Meister 2025
Herzlichen Glückwunsch an Roter Stern Belgrad zum Titelgewinn.